Rückkehr ins Wermelskirchener Heimatgefühl: Höhrath und Angerscheid fordern Veränderung
Heute ist der 11.06.2026 und in Solingen brodelt es mal wieder unter der Oberfläche. Die Bürger aus Höhrath und Angerscheid haben sich in den letzten Jahren immer wieder für eine Rückgliederung zu Wermelskirchen ausgesprochen. Da gibt es eine Bürgerbefragung, die vor über drei Jahren stattfand und eine klare Mehrheit für die Rückkehr ergab. Eine spannende Entwicklung, die die Gemüter bewegt und die Politik auf den Plan ruft!
Der Beschluss der Solinger Politik, Verhandlungen mit Wermelskirchen aufzunehmen, kam einstimmig. Doch seitdem ist es um das Thema ruhiger geworden. Die Bürgerinitiative Höhrath, die seit 52 Jahren besteht, hat sich nie ganz von der Bildfläche verabschiedet und kämpft vehement für die Rückkehr. Besonders im Jahr 2020 wurden die Bemühungen intensiviert, und das nicht ohne Grund: Die Höhrather Familien haben es schwer, freie Kita- und Schulplätze in Wermelskirchen zu bekommen, was in der heutigen Zeit, wo Bildung und Betreuung enorm wichtig sind, ein ernsthaftes Problem darstellt.
Öffentliche Anbindung und gesellschaftliches Leben
Das gesellschaftliche Leben der Höhrather findet überwiegend in Wermelskirchen statt. Man trifft sich, man feiert, man lebt – und das, obwohl die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr alles andere als optimal ist. Irgendwie komisch, dass man für ein bisschen Gemeinschaft und Lebensqualität erst über Grenzen hinweg schauen muss. Bürgermeister Bernd Hibst von Wermelskirchen hat das Thema mittlerweile höher priorisiert, was für die Bürger ein kleines Licht am Ende des Tunnels sein könnte.
Der letzte Kontakt mit Solingen, das als federführende Behörde agiert, liegt jedoch schon eine Weile zurück. Die Stadt Wermelskirchen hat um einen Terminvorschlag für Gespräche gebeten. Es gibt viele offene Fragen zur Rückgliederung, besonders wenn es um die Infrastruktur geht. Ein erster Entwurf der Eingliederungsfläche wurde vor drei Jahren überarbeitet und hat das Einverständnis der Beteiligten gefunden. Aber wie sieht es mit den Straßen und Kanälen aus? Deren Zustand ist entscheidend für den weiteren Verlauf.
Ein Schritt nach dem anderen
Es gibt Optimismus: Stefan Leßenich äußert, dass man so weit wie nie zuvor sei. Das klingt vielversprechend! Aber Burkhard Stock erinnert daran, dass es in der Vergangenheit bereits gescheiterte Rückkehrversuche gab. Ein bisschen Skepsis schadet nie, oder? Auf jeden Fall sind die Bezirksregierung und der Rheinisch-Bergische Kreis in die Gespräche involviert und informiert.
Die Hoffnungen auf eine Rückgliederung sind groß, und die Bürger aus Höhrath und Angerscheid warten sehnsüchtig darauf, dass Bewegung in die Sache kommt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Gespräche entwickeln und ob die Rückkehr letztendlich Wirklichkeit wird. Die nächsten Monate könnten entscheidend sein, und das Thema wird sicher weiterhin für Gesprächsstoff sorgen.
