Die Sonnenstrahlen blitzen durch die Bäume, der Duft von frisch gebrühtem Kaffee liegt in der Luft und ein sanfter Wind streicht über die Wiese – das ist die „Pause im Grünen“, die die Katholische Kirche in Grevenbroich und Rommerskirchen zusammen mit der Caritas Rhein-Kreis Neuss ins Leben gerufen hat. In diesem schönen Gemeinschaftsgarten „Am Zehnthof“ können Menschen eine willkommene Auszeit vom Alltag genießen. Hier ist es nicht nur erlaubt, sondern geradezu erwünscht, sich zurückzulehnen, ein bisschen zu plaudern und neue Energie zu tanken.

Barbara Sterzel, die als Engagementförderin tätig ist, hebt hervor, wie wichtig solche Pausen für die Kreativität sind. „Ohne Pausen kann man einfach nicht denken“, sagt sie mit einem Lächeln. Das Angebot ist besonders für die, die sich selbst nicht helfen können, gedacht. Die Caritas hat es im Fachbereich „Arbeit und Beschäftigung“ angesiedelt, um soziale Kontakte zu stärken und niedrigschwellige Teilhabe zu ermöglichen. Vasco Lopez, der Fachbereichsleiter, ergänzt, dass solche Auszeiten nicht nur helfen, neue Ideen zu entwickeln, sondern auch die Motivation steigern können.

Ein Treffpunkt für alle

Bei gutem Wetter findet die „Pause im Grünen“ jeden zweiten Dienstag im Monat von 12.30 bis 13.30 Uhr statt. Die nächsten Termine sind am 9. Juni, 14. Juli, 11. August, 8. September und 13. Oktober. An einem kleinen Stand gibt es kostenlos Kaffee und Tee, was die gesellige Atmosphäre zusätzlich auflockert. Das klingt einfach nach einem Ort, an dem man sich wohlfühlen kann, oder? Boris Pohlen vom Psychosozialen Dienst der Caritas hat sogar angedeutet, dass das Angebot bei guter Annahme bis ins Jahr 2027 fortgeführt werden könnte – nach einer möglichen Verlängerung von März bis Oktober 2026.

Und das ist nicht nur für die Erwachsenen wichtig. Gemeinschaftsprojekte wie dieses fördern das Wohlbefinden und die Lebensqualität aller Generationen, insbesondere der Senioren. Denn, mal ehrlich, niemand möchte in Einsamkeit leben. Die Möglichkeit, sich zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und mit anderen zu interagieren, trägt erheblich dazu bei, dass sich Menschen wertvoll und anerkannt fühlen. Diese Gemeinschaftsgärten sind wie kleine Oasen, die nicht nur den Austausch untereinander fördern, sondern auch helfen, Isolation zu reduzieren.

Die Rolle der Caritas

Die Caritas im Rhein-Kreis Neuss hat sich den Herausforderungen unserer Zeit verschrieben: wachsende Armut, Millionen Arbeitslose und die schleichende Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Jung und Alt. Ihr Ziel ist klar – sie möchten den Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, wieder einen Weg in die Mitte ebnen. Dabei reicht das Engagement weit über die „Pause im Grünen“ hinaus. Die Caritas bietet Hilfe für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen, immer mit dem Fokus darauf, denen unter die Arme zu greifen, die sich selbst nicht helfen können.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Und so zeigt sich, dass Gemeinschaftsprojekte nicht nur die Lebensqualität verbessern, sondern auch einen echten positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Sie helfen uns, miteinander zu kommunizieren, Freundschaften zu schließen und einfach ein schönes Leben zu führen – gemeinsam. Wenn man sich in solchen Projekten engagiert, spürt man förmlich, wie die eigene Lebensfreude wächst. Die Pflege von Pflanzen hat sogar therapeutische Effekte und fördert die geistige Gesundheit. Man könnte sagen, das Gärtnern hat seine ganz eigene Magie.

Also, warum nicht einfach mal vorbeischauen? Vielleicht findet man ja nicht nur einen Moment der Ruhe, sondern auch neue Freunde und Inspiration. Ein kleines Stückchen Glück im Grünen, das klingt doch verlockend!