Am 7. Juli 2026 war es soweit: Der Aktionstag „Werkstatt erleben“ in der Abteilung Olpe der Werthmann-Werkstätten öffnete seine Türen für alle Interessierten. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen strömten zahlreiche Besucher in die Werkstätten, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Hierbei stand das Ziel im Vordergrund, Einblicke in die Arbeits- und Bildungsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu bieten. Die Atmosphäre war lebhaft und voller Neugierde, als die Gäste die Möglichkeit hatten, verschiedene Arbeitsbereiche zu erkunden und sich über die täglichen Abläufe zu informieren.

Mit Führungen durch die Produktionsbereiche, darunter Montage, Elektromontage und Elektroservice, wurde den Besuchern ein breites Spektrum an beruflichen Möglichkeiten vorgestellt. Besonders spannend war die Vorstellung der Abteilung eXtern, wo die Mitarbeitenden und Beschäftigten ihre Arbeit präsentierten und bereitwillig Fragen beantworteten. Diese direkte Interaktion schuf eine angenehme, offene Atmosphäre, in der der persönliche Austausch großgeschrieben wurde. Achim Scheckel, Abteilungsleiter in Olpe, äußerte sich positiv über das große Interesse an der Arbeit der Werkstätten und die wertvollen Gespräche, die während des Tages stattfanden.

Vielfältige Unterstützung und Integration

Die Werthmann-Werkstätten sind weit mehr als nur ein Arbeitsplatz. Sie bieten Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit psychischen und/oder geistigen Einschränkungen. Im Rahmen der beruflichen Bildung, bekannt als „b.punkt“, werden den Teilnehmenden die nötigen Fertigkeiten vermittelt – sowohl praktisch als auch theoretisch. Hierbei ist es entscheidend, dass die Unterstützung individuell angepasst wird, um den Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Werkstätten fungieren oft als wertvoller Zwischenschritt, der den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft ebnet.

In den verschiedenen Arbeitsbereichen wie Montage, Elektro, Holz, Metall, Gartenarbeit und Hauswirtschaft erhalten die Teilnehmenden nicht nur Anleitung, sondern auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Unterstützung wird sowohl durch Handarbeit als auch mit Maschinen angeboten. Ein wichtiges Element des Programms sind die jobcoachs, die den Teilnehmenden während ihres Integrationsprozesses zur Seite stehen. Sie helfen nicht nur bei der Arbeit, sondern auch bei der Bewerbung um externe Arbeitsplätze.

Politische und gesellschaftliche Unterstützung

Der Aktionstag zog auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an. Landtagsabgeordnete wie Dr. Gregor Kaiser von den Grünen und Jochen Ritter von der CDU waren vor Ort, ebenso wie Bürgermeister Bernd Clemens und der stellvertretende Bürgermeister Markus Bröcher. Ihr Interesse und ihre Teilnahme verdeutlichen die Bedeutung dieser Initiative für die Gemeinschaft. Es ist klar, dass die Unterstützung für solche Projekte nicht nur von den Werkstätten selbst kommt, sondern auch von der breiten Öffentlichkeit und den Entscheidungsträgern.

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Die Werthmann-Werkstätten bieten nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch die Möglichkeit zur persönlichen und beruflichen Entfaltung. Für viele ist dies ein wichtiger Schritt in ein selbstbestimmtes Leben. Die Rückmeldungen der Verantwortlichen am Ende des Tages waren durchweg positiv. Es wurde deutlich, dass der Austausch und die Offenheit für neue Ideen und Ansätze von großer Bedeutung sind. So wird die Brücke zwischen den Werkstätten und der Gesellschaft weiter gestärkt – zum Wohle aller.

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