Im Oberbergischen Kreis tut sich was! Engagierte Jugendliche zeigen, dass sie nicht nur die Schulbank drücken, sondern auch echte Verantwortung übernehmen können. Vor kurzem wurden in mehreren Städten die Sozialführerscheine im Rahmen der Ehrenamtsinitiative Weitblick übergeben. Das war ein Ereignis, das man nicht so schnell vergisst!

In Engelskirchen haben 12 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Sekundarschule Walbach ihre Sozialführerscheine erworben. Sie waren über 12 Stunden aktiv in den Senioreneinrichtungen Lepperhammer und AWO Ründeroth unterwegs. Gespräche, Spiele, Basteln und sogar Gesang standen auf dem Programm – einfach rührend! Die Jugendlichen haben sich mit den Bewohnern angefreundet und sicher so manche herzliche Anekdote ausgetauscht.

Aktiv für die Gemeinschaft

Auch in Radevormwald war das Engagement der Schüler bemerkenswert. Neun Schülerinnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums und der Armin-Maiwald-Schule haben ihre Zertifikate erhalten, nachdem sie in Senioreneinrichtungen, einem Krankenhaus und Kindergärten tatkräftig mitgeholfen haben. Seit 2014 haben hier bereits 120 Schülerinnen und Schüler den Sozialführerschein erworben. Da kann man nur den Hut ziehen!

In Hückeswagen wurden insgesamt 33 Sozialführerscheine an Schüler der Realschule und der Montanus-Hauptschule verliehen. Sie engagierten sich in Altenzentren und Kindergärten und brachten frischen Wind in die Einrichtungen. Stellvertretender Landrat Jürgen Fischer lobte die starke Beteiligung und hofft, dass diese Erfahrungen die Jugendlichen weiterhin zum Ehrenamt motivieren. Wir dürfen gespannt sein, wie viele von ihnen diesen Weg weitergehen werden.

Ein Blick über die Grenzen

Aber das ist noch nicht alles! Auch die Neuntklässler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl haben sich über vier Wochen in sozialen Einrichtungen engagiert. Hier haben 33 Schülerinnen und Schüler Zertifikate der Ehrenamtsinitiative Weitblick erhalten. Sie waren in fünf sozialen Einrichtungen aktiv und haben wertvolle Einblicke in die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung gewonnen. Und wie schön, dass sieben von ihnen planen, sich weiterhin ehrenamtlich zu engagieren!

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Die Leiterin der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt, Sylvia Asmussen, hebt den Austausch zwischen den Generationen hervor. Diese Brücke ist so wichtig und sollte nicht unterschätzt werden. Melanie Frackenpohl vom Verein Lebenspfade Oberberg hat sogar von der Unterstützung durch sechs Schülerinnen und zwei Schüler in ihrer Einrichtung berichtet. Das sind nicht nur Zahlen, das sind echte Geschichten von Mensch zu Mensch!

Der Sozialführerschein – mehr als nur ein Stück Papier

Der Sozialführerschein ist nicht nur ein Zertifikat, das man an die Wand hängen kann. Die Teilnehmer bekommen wertvolle Kenntnisse an die Hand, wie Kommunikation und Konfliktlösung, Rahmenbedingungen im Ehrenamt und sogar versicherungsrelevante Fragen. Das eröffnet viele Türen! Es ist eine Art von Vorbereitung auf die Welt da draußen, auf die Herausforderungen und Chancen, die das Ehrenamt bieten kann.

Das Ziel ist klar: Die Jugendlichen sollen ihren eigenen Weg des sozialen Engagements finden und gestalten. Und das Beste? Es besteht keine Verpflichtung – jeder kann selbst entscheiden, wo und wie er sich engagieren möchte. So können sie mit viel Herz und Leidenschaft ihre Talente einbringen und vielleicht sogar neue Freundschaften schließen.

Insgesamt sind solche Initiativen wie der Sozialführerschein im Oberbergischen Kreis ein echter Gewinn für alle Beteiligten. Landrat Klaus Grootens dankt den Einrichtungen, die das Weitblick-Projekt unterstützen und den Schülern die Möglichkeit geben, erste Berufserfahrungen zu sammeln. Das ist ein tolles Beispiel dafür, wie man gemeinsam etwas bewirken kann – und das nicht nur für die Älteren, sondern auch für die Jugendlichen selbst!

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