Heute ist der 3.06.2026, und die Vorfreude auf die WM in Nordamerika – die erste, die gleich drei Länder umfasst, nämlich die USA, Kanada und Mexiko – ist förmlich greifbar. Vom 11. Juni bis 19. Juli wird die Welt wieder im Fußballfieber sein. Wer hätte gedacht, dass die Borussia Mönchengladbach gleich fünf Spieler ins Rennen schickt? Nico Elvedi, Jens Castrop, Haris Tabakovic, Giovanni Reyna und Joe Scally sind die Auserwählten, die für ihre Nationalmannschaften kämpfen werden. Das hat nicht nur sportliche, sondern auch finanzielle Folgen für den Verein!

Die Abstellung dieser Spieler bringt Borussia Mönchengladbach einen saftigen Tagessatz von etwa 11.000 US-Dollar – das sind rund 9.500 Euro. Sogar bei einem frühen Ausscheiden in der Vorrunde winken garantierte 250.000 US-Dollar. Das klingt nach einer ordentlichen Summe! Und es wird noch besser: Ko Itakura, der mittlerweile für Ajax Amsterdam spielt, bringt ebenfalls Geld in die Kassen der Gladbacher, auch wenn er nicht mehr direkt für den Klub aktiv ist. Dank einer FIFA-Vorschrift fließen auch Gelder an die Ausbildungsvereine, was bedeutet, dass Gladbach ein Drittel der Zahlung für Itakura erhält – das sind zirka 85.000 US-Dollar. Klasse, oder?

Ein Blick auf die Zahlen

Die WM-Teilnehmer sorgen für ein finanzielles Polster. Aber das ist nicht alles! Für jeden weiteren Tag, den Japan, für den Itakura spielt, im Wettbewerb bleibt, fließen weitere 3.700 US-Dollar in die Kassen von Gladbach. Ein schöner Anreiz, nicht wahr? Doch es gibt auch Verpflichtungen. Borussia Mönchengladbach muss Zahlungen an die ehemaligen Klubs von Reyna und Tabakovic leisten, da diese Spieler in der Saison 2024/25 nicht mehr für den Verein aktiv sind. Ein bisschen wie ein Balanceakt – Glück und Verantwortung in einem.

Ein spannender Aspekt ist die Situation von Haris Tabakovic: Wenn Bosnien die K.o.-Phase erreicht, wird die TSG Hoffenheim ab dem 1. Juli die Zahlungen für ihn erhalten, da sein Leih-Deal zu diesem Zeitpunkt endet. Das wirft ein Licht auf die Dynamiken, die zwischen Klubs und Nationalmannschaften bestehen. Es ist fast wie ein Schachspiel – jeder Zug hat seine Folgen!

Der große FIFA-Topf

Jetzt wird’s noch interessanter. Die FIFA hat angekündigt, für die WM 2026 insgesamt 300 Millionen Euro für die Abstellungen auszuschütten. Das sind fast 70 Prozent mehr als bei der letzten WM 2022. Diese Zahl ist nicht nur ein schöner Schmaus für die Klubs, sondern auch ein Zeichen der Anerkennung für ihren Beitrag zur WM. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat betont, wie wichtig diese Entschädigungen sind, und die europäische Klubvereinigung (ECA) hat bei der Verhandlung dieser Beträge eine entscheidende Rolle gespielt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Neu ist außerdem, dass auch Klubs, deren Spieler nur in der Qualifikation eingesetzt wurden, an den Turniereinnahmen beteiligt werden. Eine positive Wendung, die die finanzielle Landschaft im Fußball weiter verändern könnte. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich das alles entwickeln wird und welche Überraschungen uns die WM in Nordamerika bringen wird. Vielleicht wird es für Mönchengladbach eine goldene Zeit – sowohl auf dem Spielfeld als auch in den Bilanzen. Wer weiß das schon?