In Mönchengladbach tut sich was – und das ganz konkret im Stadtteil Lürrip. Hier plant die Stadt die Entwicklung eines weiteren Teilbereichs des ehemaligen REME-Areals. Ein spannendes Projekt, das verspricht, die Wohnlandschaft nachhaltig zu verändern. Geplant sind bis zu 150 neue Wohneinheiten, die das Areal zwischen Fleenerweg, Giertmühlenweg und einem Renaturierungsbereich an der Bahntrasse aufwerten sollen. Der Vorentwurf für den Bebauungsplan Nr. 822/O „REME Los 3“ wurde bereits im Fachausschuss präsentiert, und die Vorfreude ist greifbar.

Aktuell präsentiert sich das Plangebiet in einem eher trostlosen Zustand: marode Gebäude, viel Wildwuchs und versiegelte Flächen prägen das Bild. Doch das ist bald Geschichte! Die Stadt möchte hier ein allgemeines Wohngebiet schaffen, in dem Einzelhäuser, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäuser Platz finden. Ein Mix aus Eigentum und Mietwohnungen ist angestrebt, um möglichst vielen verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden. So sind etwa 40-50 Wohneinheiten in Einfamilienhäusern und 80-100 in Mehrfamilienhäusern vorgesehen. Das klingt nach einer tollen Chance für viele, die in Mönchengladbach ein neues Zuhause suchen.

Infrastruktur und Lebensqualität im Fokus

Die Pläne sehen nicht nur neue Wohnungen vor, sondern auch eine durchdachte Infrastruktur. Ein Kindergarten und eine Grundschule sind bereits in der Entwicklung von Los 1 eingeplant. Das sorgt dafür, dass junge Familien hier gut aufgehoben sind. Ein großer Quartiersplatz mit Spielplatz, der Zugang zum Renaturierungsbereich bieten soll, wird westlich des neuen Wohngebiets entstehen. Das klingt nicht nur gut, sondern verspricht auch ein höheres Maß an Lebensqualität. Der Renaturierungsbereich im Süden, mit einem naturnah gestalteten Lauf des Gladbachs und Ölgrabens, wird für mehr Grün und Erholung sorgen.

Der Bebauungsplan sieht zudem vor, dass die neuen Wohnhäuser im Kernbereich maximal zwei Vollgeschosse aufweisen dürfen. In den Randbereichen sind sogar bis zu drei Geschosse und moderne Stadthäuser möglich. Im Süden sind „Punkthäuser“ mit maximal fünf Wohnungen in der Planung. Die Idee, das Kontorhaus als Reminiszenz an die industrielle Geschichte des Geländes zu erhalten, gibt dem Ganzen einen besonderen Charakter. Schließlich war das REME-Gelände bis 1992 Betriebsgelände der Cellulose-Füllstoff-Fabrik Rettenmaier und diente auch als Ausbesserungswerkstatt der Britischen Rheinarmee.

Ein Teil einer größeren Vision

Doch das ist nur ein Teil eines größeren Plans. Mönchengladbach hat auch in anderen Bereichen des Wohnungsbaus eine klare Strategie. Im Jahr 2025 wurden bereits 451 Wohnungen genehmigt – das sind 101 mehr als im Vorjahr. Ein beeindruckender Zuwachs von 28,9%! Die Stadt verfolgt das Ziel, bezahlbaren und sozialen Wohnraum zu schaffen und setzt auf eine Durchmischung der Wohnangebote. In diesem Zusammenhang ist die Entwicklung des REME-Geländes ein wichtiger Baustein. Die Stadt hat sich vorgenommen, in lebenswerten Quartieren guten, zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen, und das wird hier in Lürrip ganz konkret umgesetzt.

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Die Genehmigungen für neue Wohngebäude in Mönchengladbach sind im Jahr 2025 von 235 auf 408 gestiegen – ein Anstieg von 73,6%! Besonders die Genehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser haben sich nahezu verdoppelt. Das lässt aufhorchen und zeigt, dass die Stadt auf dem richtigen Weg ist. Die strategischen Ziele, die sich die Stadt gesetzt hat, sind klar: Barrierearme Angebote, Innenentwicklung und eine hohe Quartiersqualität stehen ganz oben auf der Agenda.

Die Entwicklungen im Wohnungsbau in Mönchengladbach sind also Teil eines umfassenderen Plans, der darauf abzielt, die Stadt nicht nur als Wohnort, sondern auch als lebenswerten Raum für alle zu gestalten. Die Vorfreude auf die neuen Projekte, insbesondere die auf dem REME-Gelände, ist groß. Man darf gespannt sein, wie sich die Pläne weiterentwickeln und welche neuen Möglichkeiten sich für die Bewohner hier ergeben werden.

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