Heute ist der 9.07.2026 und die Vorfreude auf das Viertelfinalspiel der Schweiz gegen Argentinien ist förmlich greifbar. Endlich, nach all den Jahren und vielen Auf und Abs, hat die Schweiz es geschafft, wieder in ein WM-Viertelfinale einzuziehen. Das letzte Mal war 1954, und jetzt, wo die Schweizer Mannschaft auf den Titelverteidiger trifft, könnte es spannender nicht sein. Die Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen bei einer WM, das 2014 in São Paulo stattfand, sind frisch. Damals war Lionel Messi der entscheidende Mann, der den Pass für das 1:0 durch Ángel Di María servierte. Was für eine Szene! Man fragt sich, ob die Schweizer Defensive, die sich als Bollwerk etabliert hat, diesmal besser abschneiden kann.

Die Mannschaft hat einige bekannte Gesichter aus der Bundesliga in ihren Reihen. Spieler wie Aurèle Amenda von Eintracht Frankfurt, Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach und Gregor Kobel von Borussia Dortmund bringen nicht nur Erfahrung, sondern auch die nötige Qualität mit. Kobel gilt als schwer zu überwinden im Turnier, und das könnte gegen die argentinische Offensive von Vorteil sein. Elvedi, der Rekord-Schweizer in der Bundesliga, hat sich ebenfalls einen Namen gemacht und wird alles daran setzen, um Messi und Co. das Leben schwer zu machen. Und dann ist da noch Granit Xhaka, der schon 2014 gegen die Argentinier auf dem Platz stand – eine gewisse Vertrautheit könnte nützlich sein.

Ein unbequemer Gegner

Die Schweizer Mannschaft wird von Fabian Rieder beschrieben als unbequeme, laufstarke und selbstbewusste Truppe. Das sind genau die Eigenschaften, die man braucht, um gegen eine so starke Mannschaft wie Argentinien zu bestehen. Auch wenn Argentinien in dieser WM bereits acht Tore erzielt hat und Messi eine beeindruckende Serie von neun WM-Spielen mit Toren vorzuweisen hat, sollte man die Schweiz nicht unterschätzen. Sie haben in den K.o.-Spielen gegen Algerien (2:0) und Kolumbien (0:0, 4:3 i.E.) kein Gegentor kassiert. Ein starkes Zeichen!

Im Gegensatz dazu hat Argentinien in den K.o.-Spielen gegen Kap Verde und Ägypten insgesamt vier Gegentore kassiert. Da könnte man fast sagen, dass die Schweizer Defensive ein Vorteil sein könnte. Ein Sieg gegen Argentinien würde die Schweiz zum ersten Mal in ein WM-Halbfinale katapultieren – das wäre ein historischer Moment, den sich niemand entgehen lassen möchte.

Ein Blick in die Geschichte

Wenn wir einen Schritt zurückgehen, ist es faszinierend zu sehen, wie die Schweizer Nationalmannschaft in der Vergangenheit bei Weltmeisterschaften abgeschnitten hat. Sie nahmen nicht an der ersten WM 1930 teil und mussten sich für die folgenden Turniere qualifizieren. Bei der WM 1934 in Italien schafften sie es sogar bis ins Viertelfinale, wo sie knapp gegen die Tschechoslowakei verloren. Die WM 1954 wurde in der Schweiz ausgetragen, aber die Nationalelf konnte sich nicht für die nächsten Jahre qualifizieren. Eine laaange Durststrecke, die erst in den letzten zwei Jahrzehnten durchbrochen wurde. Die Schweiz hat sich 1994 in den USA für ihr erstes Achtelfinale qualifiziert und zeigte seitdem immer wieder ihr Potenzial.

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Die heutigen Spieler wissen, dass sie auf den Schultern dieser Geschichte stehen. Jeder von ihnen möchte Teil dieses besonderen Moments sein und die Schweiz ins Halbfinale bringen. Und wer weiß, vielleicht wird dieser Tag in die Geschichtsbücher eingehen – ein weiterer Schritt auf dem langen Weg, den die Schweizer Nationalmannschaft in ihrer Geschichte beschritten hat.

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