Die Hitze hat uns mal wieder fest im Griff! Am vergangenen Wochenende fand das Schützenfest in Mettmann statt – und das bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen, die den Schützen und dem Publikum ordentlich einheizten. Angesichts der hohen Temperaturen wurden die Zugwege verkürzt, und Wasserstellen wurden eingerichtet. Die Schützen marschierten mit Hüten, aber ohne Jacken, was ich ziemlich clever fand. Daniel Gebauer, der erste Brudermeister der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft, sprach von der enormen Wichtigkeit von Schatten, Sonnenschutz und Wasser – und da kann ich ihm nur zustimmen. Schließlich ist es nicht nur ein Fest, sondern auch eine Frage der Gesundheit!

Die Malteser waren auch mit von der Partie und sorgten dafür, dass sowohl die Schützen als auch das Publikum mit Wasserflaschen versorgt wurden. Das ist einfach klasse! Die Eröffnung des Schützenfestes wurde traditionell mit einem Fassanstich durch Bürgermeister André Bär gefeiert. Er lobte die Werte der Schützenbruderschaft – was ohne Frage eine schöne Geste war. Allerdings mussten einige Programmpunkte wegen der Hitze gekürzt werden. So fiel der Königsempfang und das Ständchen vor dem Krankenhaus ins Wasser, und die Totenehrung fand nur im kleinen Kreis statt. Sie war dennoch respektvoll und würdevoll, auch wenn es diesmal nur eine bescheidene Runde mit den Majestäten und Kompaniechefs war.

Ein schattiges Plätzchen und frische Ideen

Die Schützenmesse in der St. Lambertus Kirche bot einen willkommenden Rückzugsort – sie war ganze 15 Grad kühler! Am Sonntag fiel der große Festzug aus, und auch die Parade wurde gekürzt. Immerhin fanden das Ehrenschießen und die Ermittlung neuer Majestäten statt. Ein ganz besonderes Event war der Rücktritt von Michael John, der nach 41 Jahren als erster Tambourmajor seine Position abgab. Er bleibt dem Verein jedoch als Trommler erhalten. Ein neuer Tambourmajor, Stephan Lürkens, wurde gewählt und auch als erster Schatzmeister eingesetzt. Volker Stein feierte zudem 20 Jahre als erster Platzmeister und Kirmesbürgermeister – das ist doch auch ein Grund zum Feiern!

Die Organisatoren waren trotz der Hitze mit dem Verlauf des Schützenfestes zufrieden. Das lässt darauf schließen, dass man sich gut auf die Herausforderungen der hohen Temperaturen eingestellt hat. In vielen Regionen, wie zum Beispiel im Sauerland, reagieren die Schützenfeste ebenfalls auf die Hitze. Kürzere Festumzüge und schattenspendende Zeltangebote sind dort schon zur Regel geworden. Die St. Sebastian Schützenbruderschaft Küntrop hat sogar Wassereis für die Teilnehmer angeboten – eine erfrischende Idee! Auch bei Reitturnieren, wie in Halver, wird darüber diskutiert, wie man die Tiere bei dieser Hitze am besten versorgt.

Gesundheit an erster Stelle

Wenn man über Veranstaltungen im Freien nachdenkt, wird schnell klar, dass die Teilnehmer oft stundenlang der prallen Sonne ausgesetzt sind. Das erhöht das Risiko von Dehydrierung und gesundheitlichen Problemen, besonders bei Kindern. Daher ist es wichtig, dass der Hitzeschutz ein fester Bestandteil der Planung ist. Wer denkt bei der Organisation eines Sommerfestes nicht gleich an schattige Plätze, kühle Getränke und die Möglichkeit für eine schnelle Abkühlung? Es ist wirklich entscheidend, dass ausreichend Trinkwasser und alkoholfreie Getränke bereitgestellt werden und dass genug Pausen für die Erfrischung eingeplant sind.

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Sicherlich werden wir in Zukunft noch mehr solcher Veranstaltungen erleben, bei denen Hitzeschutz eine Rolle spielt. Die Hitze ist ein ständiger Begleiter, und wenn wir nicht aufpassen, kann sie uns ganz schön zusetzen. Aber mit dem richtigen Plan und einem kühlen Kopf stehen die Chancen gut, dass wir auch unter diesen Bedingungen schöne Feste feiern können – das Schützenfest in Mettmann hat uns das eindrucksvoll gezeigt!

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