Die Johanniskirmes und das Traditionsschützenfest stehen vor der Tür und die Vorfreude in Mettmann ist spürbar! Am Freitag, dem 28. Juni, geht’s endlich los. Die Fahrgeschäfte öffnen ihre Türen ab dem Mittag, und der Fassanstich wird am frühen Abend zelebriert. Ein Fest der Sinne, könnte man sagen! Doch die Hitze, die uns in diesen Tagen begleitet, stellt eine ganz besondere Herausforderung dar.

Hochsommerliche Temperaturen haben bereits beim Aufbau der Kirmes dafür gesorgt, dass das Team um 1. Brudermeister Daniel Gebauer und Kirmesbürgermeister Volker Stein an seine Grenzen stößt. Komisch, wenn man bedenkt, dass sie kurzerhand Eis zu den Schaustellern bringen mussten – ein cleverer Zug, um für Erfrischung zu sorgen! Gebauer selbst appelliert an die Besucher, auf sich und ihre Familien zu achten. „Viel Wasser trinken, die Mittagssonne meiden und im Schatten aufhalten“, sind nur einige der Ratschläge, die er mit auf den Weg gibt. Und auch das Trinken von Alkohol sollte in Maßen geschehen, denn die Hitze kann schnell zur Herausforderung werden.

Hitzeschutz auf der Kirmes

Die Schützen sind bereits aktiv und prüfen die Einrichtung von Wasserstellen. Alle Hydranten im Innenstadtbereich sind in Betrieb – ein kluger Schachzug, um die Besucher mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Schließlich rechnet man hier mit mehreren Tausend Menschen, die sich auf dem Festgelände tummeln werden. Die Herausforderung, bei solch großen Besucherzahlen genug Wasser bereitzustellen, ist nicht zu unterschätzen.

Und für die Umzüge am Samstag und Sonntag gibt es auch eine kleine Erleichterung: Die schweren Uniformjacken bleiben im Schrank. Stattdessen werden die Umzüge verkürzt, was für alle Beteiligten eine willkommene Maßnahme ist. Die große Parade findet am Sonntag, ab 14.30 Uhr, auf der Breite Straße statt – ein Highlight, das man nicht verpassen sollte! Der Wirt im Festzelt hat ebenfalls vorgesorgt und wird die Seitenwände hochklappen, um für einen frischen Luftzug zu sorgen.

Planung unter Hitzebedingungen

Es ist kein Geheimnis: Bei Veranstaltungen im Freien, wie Volksfesten oder Open-Air-Konzerten, sind die Besucher oft stundenlang der Hitze ausgesetzt. Die steigenden Temperaturen erhöhen das Risiko von Dehydrierung und Hitzekollaps, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Daher sollte Hitzeschutz immer ein fester Bestandteil der Veranstaltungsplanung sein – über die gesetzliche Fürsorgepflicht hinaus. Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung müssen so gewählt werden, dass die Exposition gegenüber hohen Temperaturen minimiert werden kann.

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Die Versorgung mit geeigneten Speisen und Getränken ist unerlässlich! Und auch Hilfsmittel zur Kühlung und Verschattung sollten bereitstehen. Es gibt viele kommunale Einrichtungen und Veranstaltende, die von Checklisten für Hitzeschutz profitieren können. Fragen wie „Ist ausreichend Trinkwasser vorhanden?“ oder „Gibt es schattige Plätze für die Besucher?“ sollten im Vorfeld geklärt werden.

Wer also plant, die Johanniskirmes zu besuchen, sollte sich gut vorbereiten. Packt die Wasserflasche ein, sucht euch schattige Plätzchen und genießt das Fest – mit all seinen Höhen und… na ja, den kleinen Herausforderungen, die die Hitze mit sich bringt. Wir sehen uns auf der Kirmes!

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