Kunst für sichere Schulwege: Mettmanner Viertklässler gestalten Zukunft
Heute ist der 25.06.2026. In Mettmann hat sich etwas ganz Besonderes ereignet. Rund 300 Viertklässler aus dem gesamten Kreis Mettmann haben beim Kreativwettbewerb zur Gestaltung eines neuen Deckblatts für den Flyer „Wir wollen gehen! Zu Fuß statt Elterntaxi“ ihre Kunstwerke eingereicht. Der Wettbewerb, organisiert vom Straßenverkehrsamt, hat nicht nur kreative Talente gefördert, sondern auch das Bewusstsein für sichere Schulwege geschärft. Und wie das Ganze ausging? Sophia, eine talentierte Schülerin der Winrich-von-Kniprode-Schule in Monheim, hat den ersten Platz belegt! Ihr Bild zeigt Verkehrsschilder, die sichere Schulwege darstellen und wird nun das Titelmotiv des Flyers zieren, der nach den Sommerferien an die Erstklässler verteilt wird.
Die Freude über die kreative Schaffenskraft der Kinder war überall zu spüren. Von den lebhaften Entwürfen bis hin zu den strahlenden Gesichtern der Teilnehmer – die Bilder haben nicht nur den Wettbewerb, sondern auch die Herzen der Zuschauer erobert. Sophia und zehn weitere Kinder wurden für ihre herausragenden Beiträge ausgezeichnet. Ordnungsdezernent Nils Hanheide überreichte die Preise persönlich und honorierte den kreativen Umgang mit dem Thema. Ein Dankeschön geht auch an die Kreisverkehrswacht Mettmann, die nicht nur den Wettbewerb unterstützt hat, sondern auch dafür sorgt, dass Sophias Schule ein neues Fahrrad inklusive Helm für das Radfahrtraining erhält.
Die Gewinner und ihre Kunstwerke
Die Preisträger kommen aus verschiedenen Städten des Kreises Mettmann: fünf aus Monheim, zwei aus Velbert, zwei aus Haan, ein Kind aus Hilden und ein Kind aus Mettmann. Jeder von ihnen erhielt Kinogutscheine, was für strahlende Augen sorgte. Die eingereichten Kunstwerke werden nun für acht Wochen im Straßenverkehrsamt ausgestellt – eine wunderbare Gelegenheit, die kreativen Ideen der Kinder zu würdigen.
Der Flyer, der die Botschaft „Wir wollen gehen! Zu Fuß statt Elterntaxi“ verkörpert, hat ein ganz klares Ziel: Kinder und Eltern zu sensibilisieren, den Schulweg aktiv zu erleben und das Auto öfter stehen zu lassen. Uta Heber-Wenzel, die Leiterin des Straßenverkehrsamts, und Nils Hanheide betonen die Vorteile des Fußweges zur Schule. Es geht um Sicherheit, Eigenverantwortung und letztlich auch um die Freude an Bewegung. Und sind wir mal ehrlich, Bewegung schadet nie – das gilt nicht nur für die Kinder!
Ein sicherer Schulweg für alle
Die Sicherheit auf dem Schulweg ist ein wichtiges Thema, das nicht nur in Mettmann, sondern bundesweit hohe Priorität hat. Helle Kleidung, Reflektoren und Sicherheitswesten sind ein Muss, besonders wenn es draußen regnet oder die Tage kürzer werden. Initiativen wie das Walking-Bus-Konzept oder Schulwegdienste, die ehrenamtliche Helfer einbeziehen, sind wertvolle Unterstützung für die Eltern und erhöhen die Sicherheit der Kinder. Auch die Polizei und der ADAC bieten Verkehrserziehungsprogramme an, die für Kinder aller Altersklassen geeignet sind und sie spielerisch an das Thema Verkehrssicherheit heranführen.
In Bayern beispielsweise gibt es seit über 60 Jahren an von Schulweghelfern gesicherten Übergängen keinen tödlichen Schulweg-Unfall! Diese Statistiken sprechen Bände und zeigen, wie wichtig die Arbeit der Schulweghelfer ist. Über 50.000 Schulweghelfer sind in ganz Deutschland aktiv, davon allein 25.000 bis 30.000 in Bayern. Ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Sicherheit!
Der Kreativwettbewerb in Mettmann hat nicht nur die Kreativität der Kinder gefördert, sondern auch das gemeinschaftliche Bewusstsein für sichere Schulwege gestärkt. Es bleibt zu hoffen, dass viele Familien die Gelegenheit nutzen und gemeinsam zu Fuß zur Schule gehen – für mehr Bewegung, Sicherheit und Freude am Lernen!
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