Heute ist der 30.06.2026 und im Märkischen Kreis gibt es eine Geschichte, die das Herz berührt. Sabir, ein junger Mann aus Somalia, hat seinen Weg in die Welt der Zerspanungsmechanik gefunden. Er absolviert seine Ausbildung bei STAUFF in Werdohl, einem Unternehmen mit etwa 600 Mitarbeitern. Was für ein Neuanfang! Nach seiner Ankunft in Deutschland im Jahr 2022, über Mönchengladbach und Moers nach Neuenrade, hat er mit Unterstützung des Jobcenters Märkischer Kreis seine Ausbildung begonnen. Sabir ist stolz darauf, Teil der STAUFF-Familie zu sein, und sieht seine Ausbildung als das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft.

Gemeinsam mit Niclas von Seidlitz, der die Personalleitung bei STAUFF innehat, und Simona Hansen vom Jobcenter reflektiert er über seinen Werdegang. „Es ist nicht immer einfach“, gesteht Sabir, „aber die Unterstützung hier ist großartig“. Niclas hebt hervor, wie wichtig die Integration ist und dass trotz sprachlicher Hürden jeder eine Chance verdient hat. Simona ergänzt, dass die Zusammenarbeit zwischen STAUFF und dem Jobcenter hervorragend funktioniert. Sie spricht von der assistierten Ausbildung, die Nachhilfe in Sprache und Prüfungsvorbereitung umfasst, und von der Wertschätzung, die Sabir von seinen Kollegen erhält.

Ein Blick hinter die Kulissen

Im ersten Ausbildungsjahr hat Sabir bereits viele grundlegende Tätigkeiten erlernt: Drehen, Bohren, Fräsen und Messen – alles wichtige Fähigkeiten für einen Zerspanungsmechaniker. Aktuell arbeitet er an CNC-Maschinen und produziert STAUFF-Produkte wie Rohrverschraubungen und Messtechnik-Komponenten. Das klingt nach einer spannenden Herausforderung! Und das Praktikum, das er bei STAUFF absolvierte, hat ihn endgültig überzeugt. „Ich habe mich hier sofort wohl gefühlt und wollte unbedingt bleiben“, berichtet er mit einem Lächeln.

Doch wie läuft das eigentlich ab, wenn man in Deutschland eine Ausbildung beginnen möchte? Es gibt zwei Arten: die schulische Berufsausbildung, die an Fachschulen oder Berufskollegs stattfindet, und die betriebliche Ausbildung, die dual organisiert ist und abwechselnd in der Berufsschule sowie im Betrieb erfolgt. Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich. Sabir hat das Glück, dass er, unterstützt vom Jobcenter, an seiner Sprachkompetenz arbeiten kann. Es ist ein langer Weg, aber die ersten Schritte sind gemacht!

Integration und Unterstützung

Wichtig ist auch, dass es die Möglichkeit gibt, für bis zu neun Monate nach Deutschland zu kommen, um einen Ausbildungsplatz zu suchen. Es gibt klare Bedingungen, wie den Nachweis eines gesicherten Lebensunterhalts und ausreichende Deutschkenntnisse. Sabir hat all das gemeistert. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung kann er sogar eine Aufenthaltserlaubnis von bis zu 18 Monaten beantragen, um eine passende Stelle zu finden. Während dieser Zeit darf er jede Art von Arbeit ausüben – ein echter Lichtblick für viele.

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Die Unterstützung durch den Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Iserlohn ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Wer Fragen hat, kann sich unter der Rufnummer 0800 4555520 informieren. Und so zeigt uns die Geschichte von Sabir, wie Integration gelingen kann – mit der richtigen Unterstützung, einem starken Willen und einer Prise Mut. Es sind solche Geschichten, die unser Leben bereichern und uns daran erinnern, dass jeder Neuanfang auch eine Chance ist.

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