Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis hat am Mittwoch, dem 08.07.2026, eine umfangreiche Runde an Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. An insgesamt acht Messstellen waren die Beamten aktiv, um das Tempobewusstsein der Autofahrer zu schärfen. Man könnte sagen, es war ein regelrechtes Rennen um die schnellsten Raser, wobei die Polizei, wie immer, die Oberhand behielt.

Insgesamt passierten 1.802 Fahrzeuge die Kontrollen. Die Ausbeute war bemerkenswert. 161 Verwarngelder und 17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden verhängt – und das ohne ein einziges Fahrverbot auszusprechen. Es scheint, als hätten die meisten Fahrer, trotz der blitzenden Radaranlagen, ihr Glück versucht, jedoch nicht alle kamen ungeschoren davon.

Besondere Hotspots in Menden

In Menden, wo die meisten Verstöße registriert wurden, fiel besonders die Straße „Ob dem Lahrtal“ ins Gewicht. Dort wurden 222 Fahrzeuge gemessen, und die Bilanz war nicht gerade erfreulich für einige. Ganze 63 Verwarngelder und sieben Anzeigen wurden ausgesprochen – und das in einer Tempo-30-Zone! Ein Fahrer schoss sogar mit 56 km/h durch die Messstelle, fast doppelt so schnell wie erlaubt. Auf der Bachstraße sah es nicht viel besser aus: 240 Fahrzeuge, 29 Verwarngelder und vier Anzeigen. Hier war der schnellste Fahrer mit 51 km/h unterwegs, ebenfalls in einer 30er-Zone. Was geht in den Köpfen dieser Geschwindigkeitsfreunde nur vor?

Aber nicht nur in Menden ging es heiß her. In Neuenrade-Küntrop beispielsweise wurden auf der Küntroper Straße 464 Fahrzeuge registriert, wovon sieben mit einem Verwarngeld und eine Person mit einer Anzeige davonkommen musste. Ein Fahrer überquerte die Grenze mit 72 km/h – erlaubt wären nur 50. Auch auf der Drostenfeldstraße waren die Kontrollen nicht ohne: 91 Messungen, drei Verwarngelder und wieder einmal ein Geschwindigkeitsverstoß von 66 km/h, wo nur 50 km/h erlaubt sind. Es ist schon erstaunlich, wie viele die Geschwindigkeitsgrenzen derart ignorieren!

Die Technik hinter den Kontrollen

Dass Geschwindigkeitskontrollen nicht nur eine Frage des „Blitzens“ sind, wurde bereits in den 1950er Jahren in Deutschland etabliert. Heute kommen dabei verschiedene Techniken zum Einsatz. Radaranlagen, Lasermessgeräte und sogar Videonachfahrsysteme – die Polizei hat einen ganzen Werkzeugkasten, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Und ja, man muss sich bewusst sein, dass die Toleranzgrenzen bei den Messungen ebenfalls berücksichtigt werden. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird eine Toleranz von 3 km/h abgezogen, über 100 km/h sind es 3 Prozent. Das heißt, man kann nicht einfach drauflos fahren und hoffen, dass man unentdeckt bleibt!

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Die Geschwindigkeitsüberwachung ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheit. Sie wird sowohl von der Polizei als auch von regionalen Ordnungsbehörden durchgeführt. Innerorts sind meist die Ordnungsbehörden am Werk, während die Polizei außerhalb von Ortschaften jagt. Wenn man sich dann doch mal mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert sieht, sollte man sich über die möglichen Strafen im Klaren sein: Bußgeld, Punkte in Flensburg und im schlimmsten Fall ein Fahrverbot. Besonders Fahranfänger, die die Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h überschreiten, müssen mit einer Verlängerung der Probezeit und der Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen.

Die Polizei hat angekündigt, die Geschwindigkeitskontrollen fortzusetzen, um das Geschwindigkeitsniveau weiter zu senken. Ob das funktionieren wird? Das bleibt abzuwarten. Vielleicht hat ja der eine oder andere Fahrer jetzt ein wenig mehr Respekt vor den Tempolimits und den Blitzern! Man kann nur hoffen – für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

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