Schafe hüten für den Sieg: Bayer Leverkusens ungewöhnliches Teambuilding-Abenteuer
Heute, am 18.07.2026, in Leverkusen, hat die Frauenmannschaft von Bayer 04 Leverkusen eine Teambuilding-Übung der besonderen Art absolviert. Im malerischen Trainingslager in Rieden, Oberpfalz, mussten die Spielerinnen gleich 400 Comburger Fuchsschafe hüten! Unter den wachsamen Augen von Schäfer Florian Hirsch wurde diese eher ungewöhnliche Maßnahme zum echten Abenteuer. Wer hätte gedacht, dass der Umgang mit Schafen so viele wichtige Lektionen für den Fußball bereithält?
Carolin Simon, Linksverteidigerin und ganz offensichtlich mit einem Sinn für Humor ausgestattet, brachte es auf den Punkt: „Wir sind Bayer Schäferkusen“. Die Idee, die hinter dieser schafigen Herausforderung steckt, kommt von Simon Borgmann, dem Sportpsychologen der Bayer-Frauen. Er wollte die Aspekte Führung, Verantwortung, Ausstrahlung und Kommunikation stärken – alles Dinge, die auch auf dem Platz entscheidend sind. Und wie es scheint, hat die Übung gewirkt. Die Spielerinnen verbesserten sich nicht nur im Umgang mit den Schafen, sondern lernten auch, Verantwortung innerhalb der Gruppe zu verteilen.
Eine außergewöhnliche Erfahrung
Claudia Wenger, die österreichische Nationalverteidigerin, fand die Erfahrung einfach außergewöhnlich und spannend. Man kann sich die Szenerie vorstellen: Schafe, die fröhlich über die Wiesen hüpfen, während die Spielerinnen – in Schaf-Mode – versuchen, alles im Griff zu behalten. Es ist schon etwas ganz anderes, als sich auf dem Platz mit dem Ball zu messen. In einem anderen Kontext, einer anderen Welt, lernten sie sich selbst und einander besser kennen.
Die Frauen von Bayer Leverkusen hatten in der letzten Bundesliga-Saison Platz 5 belegt und damit die Champions-League-Qualifikation verpasst. Da ist es nur verständlich, dass sie mit frischem Elan in die kommende Saison starten möchten. Umso mehr freuen sie sich auf das bevorstehende Testspiel gegen Slovan Liberec, das am Samstag um 16 Uhr stattfinden wird – und jetzt kommt der Clou: dieses Mal wird es mit dem Ball und ohne Schafe vonstattengehen!
Ein Blick in die Zukunft
In einer Zeit, in der Teambuilding oft in Form von Workshops oder Seminaren stattfindet, zeigt Bayer Leverkusen, dass es auch anders geht. Wer hätte gedacht, dass das Hüten von Schafen nicht nur die Teamdynamik stärkt, sondern auch für eine Menge Lacher sorgt? Solche Aktionen können in einer Mannschaftsbildung Gold wert sein. Schließlich sollen die Spielerinnen nicht nur als Einzelkämpfer funktionieren, sondern als Einheit auftreten, auf und neben dem Platz.
Man kann gespannt sein, wie sich die Erfahrungen aus dem Schaf-Hüten auf die kommenden Spiele auswirken werden. Das Team hat zwar viel zu lachen gehabt, doch es steckt auch viel ernsthafte Arbeit dahinter. Und wer weiß, vielleicht hat der ein oder andere Spieler oder die Spielerin am Samstag sogar die Schafe im Kopf, während sie den Ball ins Netz befördern.
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