Kevin Volland: Vom Wunderkind zum Heimathelden – Ein Fußballer kehrt zurück
Heute ist der 13.07.2026 und der Fußball hat einen weiteren Namen in den Ruhestand verabschiedet: Kevin Volland. Zurück im Allgäu, wo alles begann, hat der 33-Jährige seine Profikarriere beendet. Geboren in Marktoberdorf, startete er seine fußballerische Reise beim FC Thalhofen – ein Schritt, der sich als Grundstein für eine beeindruckende Karriere entpuppte.
Seine Jugend verbrachte er bei verschiedenen Vereinen, unter anderem beim FC Memmingen und der TSG Thannhausen, bevor er 2007 zu 1860 München wechselte. Am 26. September 2010 gab er schließlich in der 2. Bundesliga sein Profidebüt gegen den FC Augsburg. Wer hätte gedacht, dass dieser junge Spieler einmal das schnellste Tor in der Bundesliga erzielen würde? In nur 9 Sekunden netzte er 2015 für Hoffenheim gegen Bayern München ein – eine Legende war geboren!
Die Karriere eines Torjägers
Nach seiner Zeit bei Hoffenheim, wo er 144 Spiele absolvierte und 36 Tore erzielte, folgte der Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen. Der Transfer für satte 20 Millionen Euro zur Saison 2016/2017 ließ die Fußballwelt aufhorchen. Dort wurde er schnell zum Top-Scorer und konnte seinen Marktwert auf beeindruckende 35 Millionen Euro steigern. Es war eine Zeit, in der Volland nicht nur die Bundesliga, sondern auch die Herzen der Fans eroberte.
Sein Weg führte ihn dann zur AS Monaco in die französische Ligue 1, bevor er 2020 zur Union Berlin zurückkehrte. Irgendwie magisch, oder? Die Rückkehr in die Bundesliga, die ihm so viel gegeben hatte. Nach Stationen in der dritten Liga bei 1860 München, wo er bis 2025 spielte, entschloss sich Volland, seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Am 2. Juli 2026 war es dann soweit: Rückkehr zum FC Thalhofen, um mit seinem Bruder in der Bezirksliga zu kicken. Das hat schon fast etwas Romantisches – die Rückkehr zu den Wurzeln.
Ein Blick ins Privatleben
Privat hat Kevin Volland auch viel Grund zur Freude. Verheiratet mit Katja Fichtl seit 2017, ist er stolzer Vater von drei Töchtern: Emilia, Sofia Luisa und Isabella. Da wird das Leben auf jeden Fall turbulent und bunt! Und wer weiß, vielleicht wird der eine oder andere Nachwuchsfußballer bald die Fußballschuhe schnüren. Neben dem Fußball hat Volland auch noch Hobbys, die ihn abseits des Rasens beschäftigen: Gitarre spielen, Motorradfahren und Golf sind nur einige seiner Leidenschaften.
Finanziell kann sich Volland ebenfalls nicht beschweren. Während seiner Zeit bei AS Monaco verdiente er rund 3,6 Millionen Euro pro Jahr, bei Union Berlin waren es etwa 3 Millionen Euro jährlich, und bei Bayer Leverkusen knackte er sogar die 5 Millionen Euro-Marke. Am Ende seiner Karriere, bei 1860 München, lag sein Gehalt bei 12.000 Euro im Monat – kein schlechtes Ende, würde ich sagen!
Die gesamte Transfererlöse von 35,7 Millionen Euro zeugen von seinem Wert als Spieler. Sein Vater, Andreas Volland, war übrigens Eishockey-Profi, und sein Bruder Robin hat ebenfalls den Sport gewählt. Es scheint, als wäre der Sport in den Genen der Familie Volland verankert.
Ein Erbe im Fußball
Kevin Volland hinterlässt ein Erbe, das weit über die Tore und Spiele hinausgeht. Er zeigt, dass es im Fußball nicht nur um Ruhm und Geld geht, sondern auch um die Rückkehr zu den eigenen Wurzeln und die Zeit mit der Familie. Der Fußball wird ihn vermissen, aber das Allgäu gewinnt einen Sohn zurück, der nun wieder in der Heimat spielt. Man könnte fast sagen, ein wenig von der Magie des Fußballs kehrt mit ihm zurück.
Sein Werdegang ist ein inspirierendes Beispiel für viele junge Talente, die mit einem Traum beginnen. Ob in den großen Ligen oder in der Bezirksliga – am Ende zählt, was man daraus macht. Und Kevin Volland hat definitiv eine beeindruckende Geschichte geschrieben.
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