Am 29. Juni 2026 war es wieder einmal so weit: Die kleinen Vorschulkinder des Kindergartens Gänseblümchen aus Düffelward machten einen aufregenden Ausflug zur Löschgruppe Düffelward der Feuerwehr Kleve. Ein echtes Erlebnis für die Kinder, die an diesem Tag nicht nur viel Spaß hatten, sondern auch spielerisch wichtige Lektionen über den Brandschutz lernten. Der Besuch war Teil einer Brandschutzerziehung – und das Thema könnte kaum wichtiger sein.

Die Feuerwehr hatte ein buntes Programm vorbereitet. Vier engagierte Feuerwehrangehörige empfingen die Kinder mit offenen Armen und einem Lächeln. Auf spielerische Weise erklärten sie den Unterschied zwischen nützlichem und gefährlichem Feuer. Das war nicht nur lehrreich, sondern auch spannend! Die Kinder waren besonders fasziniert von der persönlichen Schutzausrüstung der Einsatzkräfte. Helme, Jacken und Atemschutzgeräte wurden angestaunt – und wer hätte gedacht, dass das Anprobieren eines Feuerwehrhelms so viel Freude bereiten kann?

Brandschutzerziehung – Ein wichtiges Thema für unsere Kleinen

In Zeiten, in denen Sicherheit und Prävention immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist die Brandschutzerziehung ein elementarer Bestandteil der Arbeit von Feuerwehren. Diese präventive Maßnahme sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig für den sorgsamen Umgang mit Feuer und Rauch sensibilisiert werden. Es geht darum, ihnen beizubringen, wie sie sich im Notfall richtig verhalten. Schließlich hängt die Sicherheit nicht nur von den Feuerwehrleuten ab, sondern auch von den Grundkenntnissen, die Kinder über Gefahren erlangen.

Die Feuerwehr verteilt im Rahmen solcher Veranstaltungen auch sogenannte Kinderfinder – kleine Hilfsmittel, die im Ernstfall helfen, Kinderzimmer schneller zu lokalisieren. Das klingt vielleicht banal, aber solche kleinen Dinge können in einer kritischen Situation Gold wert sein. Eine weitere wichtige Übung war das Absetzen eines Notrufs. Die Kinder lernten, wie sie im Notfall Hilfe holen können – und das war für sie nicht nur lehrreich, sondern auch ein wenig aufregend.

Kooperation und Verantwortung im Brandschutz

Die Brandschutzerziehung ist nicht nur eine Aufgabe der Feuerwehr, sondern erfordert auch die Zusammenarbeit von Gemeinden, Kreisen und Städten. In Hessen beispielsweise gibt es seit 2019 ein flächendeckendes Brandschutzerziehungskonzept, das von der Hessischen Landesregierung unterstützt wird. Dieses Konzept sieht eine jährliche Förderung von bis zu 20.000 Euro in den ersten drei Jahren vor, um die Brandschutzerziehung weiter auszubauen und zu professionalisieren. Ein Schritt in die richtige Richtung, um die Sicherheit in der Gesellschaft zu stärken!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Bedeutung der Brandschutzerziehung wird auch auf Veranstaltungen wie dem jährlichen Landesforum für Brandschutzerziehung und -aufklärung des LFV Hessen e.V. in Bensheim unterstrichen. Hier kommen Fachleute zusammen, um sich über neue Ansätze auszutauschen und die Prävention weiter zu verbessern. Themen wie Digitalisierung, interkulturelle Ansätze und die Integration von Bevölkerungsschutz in den Schulunterricht stehen dabei im Mittelpunkt. Ein echtes Forum für den Austausch und die Vernetzung – und das alle zwei Jahre!

Die ehrenamtlichen Brandschutzerzieher leisten dabei einen unverzichtbaren Beitrag zur Nachwuchsgewinnung für die Freiwillige Feuerwehr. Ihre Arbeit hat nicht nur einen Einfluss auf die Sicherheit der Kinder, sondern auch auf die gesamte Gemeinde. Schließlich ist die Sensibilisierung junger Menschen für den Umgang mit Feuer und Rauch eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Und wenn man bedenkt, wie viel Freude und Spannung ein solcher Besuch bei den Kindern auslösen kann, ist es nur logisch, dass diese Angebote auch weiterhin gefördert werden sollten.

Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.