Kleve geht neue Wege: Fußverkehrscheck für eine sichere Stadtgestaltung
Heute ist der 4.07.2026, und in Kleve gibt es aufregende Neuigkeiten! Die Stadt hat sich entschieden, einen Fußverkehrscheck zu starten, und damit den Alltag für Fußgänger sicherer und angenehmer zu gestalten. Ziel ist es, die Alltagsrouten zu verbessern – ein Anliegen, das viele Bürger sicherlich begrüßen werden. Die Auftaktveranstaltung findet im Ratssaal des Rathauses statt, wo die Projektziele und Schwerpunkte vorgestellt werden. Hierzu sind Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung, Polizei und natürlich auch die Bürger eingeladen.
Spannend wird es dann am Dienstag, dem 14. Juli, wenn die erste Begehung in der Klever Oberstadt stattfindet. Ab 17 Uhr können interessierte Bürger mit auf den Weg gehen und ihre Perspektiven einbringen. Die Begehung führt durch zwei spezielle Untersuchungsräume: die Hoffmannallee zur Lindenallee und die Innenstadt bis zum Bahnhof und der Hochschule Rhein-Waal. Diese Routen wurden gewählt, um gezielt Fußverkehrsprobleme zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln.
Walkshops – Gemeinsam aktiv werden
Der erste „Walkshop“ startet direkt am Marktplatz Linde, gegenüber dem Netto-Markt (Borselstege 11). Hier können alle Teilnehmer aktiv werden. Sie haben die Möglichkeit, unsichere Stellen an den Wegen zu benennen, Verbesserungsvorschläge zu machen und sich in Gruppen auszutauschen. Ein Ziel dieser Veranstaltung ist es, die fußgängerfreundliche Gestaltung der Wege zu überprüfen. Dazu gehört das Messen von Gehwegbreiten, das Überqueren von Verkehrsinseln und Ampeln sowie die Identifizierung von Barrieren, die mobilitätseingeschränkten Personen das Leben erschweren.
Das Besondere an dieser Initiative ist, dass sie nicht nur von der Stadtverwaltung, sondern in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern durchgeführt wird. Tatsächlich wurde Kleve für den landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ ausgewählt, der vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen sowie dem Zukunftsnetz Mobilität NRW organisiert wird. Seit 2019 gibt es diesen Fußverkehrs-Check, und die Begehungen sind das Herzstück des Programms. Hierbei können die Teilnehmer nicht nur ihre Sichtweisen austauschen, sondern auch neue Lösungsansätze diskutieren.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die Veranstaltungen werden vom Verkehrsplanungsbüro VIA eG aus Köln moderiert, was für eine professionelle Begleitung sorgt. Nach den Walkshops wird eine Auswertung der gesammelten Hinweise erfolgen. Dies führt zu einer Stärken-Schwächen-Analyse und zur Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten. Am Ende gibt es konkrete Handlungsempfehlungen für den Fußverkehr in Kleve – und das Beste daran: Die Stadt muss dafür keine Kosten tragen, da die Finanzierung durch das Ministerium übernommen wird.
Wer mitmachen möchte, sollte sich schnell auf der Website www.kleve.de/fvc anmelden. Die Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen und aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt mitzuwirken. Kleve wird mit diesem Projekt ein Stück lebenswerter – ganz im Sinne der Fußgänger!
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