Im Hochsauerlandkreis stehen von Montag, dem 4. Mai, bis Freitag, dem 8. Mai, Geschwindigkeitskontrollen auf dem Programm. Der Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten hat bereits im Vorfeld die Kontrollstellen bekannt gegeben, sodass Autofahrer rechtzeitig informiert sind und ihr Fahrverhalten gegebenenfalls anpassen können. Auf den Straßen des Kreises wird es an diesen Tagen an mehreren Orten zu Geschwindigkeitsmessungen kommen.

Die angekündigten Blitzerorte sind wie folgt: Am Montag, dem 4. Mai, sind die Kontrollen in Arnsberg (Königstraße) und Eslohe-Frielinghausen (B511) angesetzt. Am Dienstag, dem 5. Mai, wird in Sundern-Sorpesee (L687) und Medebach-Hallacker (Küstelberger Straße) gemessen. Der Mittwoch, der 6. Mai, bringt Kontrollen in Arnsberg-Neheim (Zu den drei Bänken) und Schmallenberg-Niederberndorf (Im Wennegrund). Am Donnerstag, dem 7. Mai, wird in Arnsberg-Obereimer (Hammerweide) sowie Marsberg-Helminghausen (Am See) überwacht. Schließlich sind am Freitag, dem 8. Mai, Blitzer in Arnsberg-Hüsten (Marktstraße) und Bestwig-Ramsbeck (Im Seifen) aktiv.

Unberechenbare Blitzermessungen

Es ist wichtig zu beachten, dass die Polizei zusätzlich Geschwindigkeitsüberwachungen ohne vorherige Ankündigung durchführen kann. Daher sollten sich Autofahrer nicht nur auf die angekündigten Kontrollen verlassen, sondern auch jederzeit mit unerwarteten Messungen rechnen. Änderungen der Planungen sind aus organisatorischen Gründen ebenfalls möglich, sodass eine gewisse Flexibilität im Fahrverhalten ratsam ist.

Der ADAC informiert über die möglichen Folgen von Geschwindigkeitsübertretungen. Für geringfügige Verstöße wird ein Verwarnungsgeld von 5 bis 55 Euro fällig. Bei schwereren Übertretungen, die ab 60 Euro Bußgeld kosten, kommen zudem Verwaltungsgebühren von 28,50 Euro hinzu. Besonders drakonisch wird es ab 26 km/h über dem erlaubten Limit, wenn ein einmonatiges Fahrverbot droht. Ein Beispiel: Wer bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 70 km/h mit 100 km/h geblitzt wird, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wiederholte Verstöße innerhalb eines Jahres können zu einem Fahrverbot führen.

Die Konsequenzen von Verkehrsverstößen

Ein Blick in den Bußgeldkatalog 2026 zeigt, dass Verkehrsverstöße maximal 3 Punkte nach sich ziehen können. Ab 8 Punkten wird der Führerschein entzogen. Punkte lassen sich durch freiwillige Fahreignungsseminare abbauen, solange man nicht mehr als 5 Punkte hat. Die Fristen, nach denen Punkte verfallen, variieren je nach Schwere des Verstoßes: 1 Punkt verfällt nach 2,5 Jahren, 2 Punkte nach 5 Jahren und 3 Punkte nach 10 Jahren. Verkehrssünder erhalten Punkte nur für Verstöße, die eine Sicherheitsgefährdung darstellen. Ein Punkt wird beispielsweise für schwerwiegende Verstöße wie das Benutzen des Handys am Steuer oder einfache Vorfahrtsverstöße vergeben, während 2 Punkte für sehr schwere Verstöße wie einen Rotlichtverstoß mit Gefährdung fällig werden.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Bei einem Punktestand von 1-3 erfolgt eine Vormerkung, während bei 4-5 Punkten eine Ermahnung sowie Informationen über das Fahreignungssystem folgen. Ab 6 Punkten droht eine Verwarnung und der Hinweis auf ein Fahreignungsseminar. Wer 8 Punkte erreicht, muss mit dem Verlust seiner Fahrerlaubnis rechnen. Es ist auch bemerkenswert, dass die häufigsten Verkehrsverstöße das falsche Parken und Halten, Geschwindigkeitsübertretungen sowie das Missachten der Vorfahrt umfassen. Ein Umdenken im Umgang mit Geschwindigkeitsregeln ist daher mehr als nur ratsam.