Die Hitzewelle in Nordrhein-Westfalen hat ihre Vorläufigkeit erreicht. Nach einem strahlend sonnigen Sonntag, der uns mit Temperaturen von 30 bis 35 Grad verwöhnt hat, wird es ab Montag merklich kühler. Am Vormittag des Sonntags zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite, Gewitter und Schauer blieben glücklicherweise aus. Doch die Stimmung kippte am Nachmittag, als sich dunkle Wolken zusammenzogen und heftige Regenfälle sowie unwetterartige Gewitter ankündigten. Ein wahrer Wetterwechsel, der die drückende Hitze vertreiben sollte!

Die Gewitter, die in der Nacht zuvor, besonders im Niederrhein und in Ostwestfalen-Lippe, mit über 2.700 Blitzeinschlägen für Aufsehen sorgten, führten dazu, dass die Temperaturen in den betroffenen Regionen rapide abfielen. Beispielsweise sank das Thermometer in Bad Wünnenberg von 35 Grad auf angenehme 24 Grad. In Marsberg, wo es am Samstagnachmittag richtig zur Sache ging, fielen in nur zwei Stunden rund 100 Liter Regen pro Quadratmeter – das ist mehr als die durchschnittliche Monatsmenge für Juni!

Unwetterwarnungen und Gewittergefahr

Die erste Unwetterwarnung wurde bereits am Samstag für das Sauerland und das Ruhrgebiet herausgegeben. Und auch heute, am 28. Juni 2026, bleibt die Wetterlage angespannt. Im Norden sind am Vormittag lokale, unwetterartige Gewitter zu erwarten, die jedoch bald nachlassen sollten. Später könnte es vereinzelt zu schweren Gewittern kommen, und in der kommenden Nacht droht erneut Unwettergefahr.

Die Wetterlage hat sich durch eine Tiefdruckrinne verändert, die das bisherige Hoch verdrängt. Dies führt in vielen Landesteilen zu starker bis extremer Wärmebelastung. Besonders im Osten Deutschlands wird es weiterhin drückend heiß, während die Luftfeuchtigkeit hoch bleibt und eine nächtliche Abkühlung kaum stattfindet. Am Sonntagvormittag sind gebietsweise schwere Gewitter in Ems- und Ostfriesland bis Schleswig-Holstein zu erwarten, begleitet von heftigem Starkregen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter, Hagel und Sturm- bis Orkanböen, die Geschwindigkeiten von 100 bis 120 km/h erreichen können.

Die kommenden Tage

Am Abend und in der Nacht sollten sich neue, teils schwere Gewitter aus Westen und Südwesten ankündigen. Die Gefahr für heftigen Starkregen, schwere Sturmböen und Hagel bleibt bestehen. Es sind mehrstündige Regenfälle zwischen 30 und 50 Litern pro Quadratmeter, lokal sogar bis zu 70 Litern möglich. Bis Montagmorgen kündigen sich im Osten extreme Unwetter mit Starkregen über 60 Litern pro Quadratmeter an, was uns alle wachsam bleiben lässt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die kommenden Tage versprechen eine Rückkehr zu „normalen“ Temperaturen um die 25 Grad, was für diese Jahreszeit durchaus üblich ist. Doch der Wechsel von extremer Hitze zu plötzlichem Unwetter zeigt, wie unberechenbar das Wetter in Nordrhein-Westfalen sein kann. Halten wir also unsere Regenschirme bereit und genießen den frischen Wind, der nach den drückenden Tagen endlich durch die Straßen fegt!

Unser neues Website-System (VeloCore) vereint mehrere zentrale Anforderungen moderner Nachrichtenportale: kurze Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die technische Umsetzung mit diesem Anspruch an Qualität und Zukunftssicherheit erfolgte durch Daniel Wom / VeloCore.