Heute ist der 10.07.2026, und die Hitze in Nordrhein-Westfalen ist auch nach der jüngsten Hitzewelle noch spürbar. Das hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 9. Juli 2026 in Düsseldorf dazu gebracht, sich mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen an einen Tisch zu setzen. Die Gespräche drehten sich um ein sehr aktuelles Thema: den Hitzeschutz für Krankenhäuser, Rettungsdienste und Pflegeeinrichtungen. Das Wetter hat uns in letzter Zeit ganz schön zu schaffen gemacht, und die Herausforderungen sind klar geworden.

Im Fokus standen die Erfahrungen aus der letzten Hitzewelle. Die Beteiligten waren sich schnell einig, dass Handlungsbedarf besteht. Dabei wurde deutlich, dass es nicht nur um schnelle Lösungen geht, sondern auch um langfristige Strategien. Sensibilisierung der Allgemeinbevölkerung sowie der Fachkräfte im Gesundheitswesen stehen ganz oben auf der Agenda. Ein flächendeckendes Warnsystem, das die Gesundheitsorganisationen miteinander vernetzt, ist ein weiterer Punkt, der dringend angegangen werden muss. Und ja, auch die Krankenhausalarmplanung muss Hitzewellen in Zukunft berücksichtigen. Das klingt vielleicht nach einer kleinen Sache, hat aber riesige Auswirkungen auf die Patientensicherheit!

Gemeinsame Anstrengungen für besseren Hitzeschutz

In der Besprechung waren nicht nur Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen vertreten. Auch die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe und die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen waren mit von der Partie. Gemeinsam verfassten sie eine Erklärung zur Verbesserung des Hitzeschutzes. Laumann machte unmissverständlich klar: „Wir müssen unser Gesundheitssystem auf extreme Hitzeperioden einstellen.“ Ein großes Dankeschön ging an die Beschäftigten und Ehrenamtlichen in den Einrichtungen, die während der Hitzewelle unermüdlich im Einsatz waren. Es ist bemerkenswert, wie viel Engagement hier gezeigt wurde!

Sascha Klein, Vizepräsident der Krankenhausgesellschaft, berichtete von standortspezifischen Hitzeschutzkonzepten, die viele Krankenhäuser bereits umgesetzt haben. Dr. Sven Dreyer, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, mahnte an, dass die Informationen über lokale Hitzeaktionspläne verbessert werden müssen. Es ist nicht nur wichtig, zu wissen, dass es heiß wird, sondern auch, wie man darauf reagiert! Dr. Hanns-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, brachte ein verbindliches Warnsystem für Kliniken und Rettungsdienste ins Spiel. Das sind alles Schritte, die in die richtige Richtung weisen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

Innovative Ansätze und Lösungen

Kalle Heitkötter, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes Düsseldorf, berichtete von erfolgreichen Konzepten zur Notfallversorgung während der Hitzewelle. Es ist ermutigend zu hören, dass bereits Maßnahmen wie zusätzliches Personal und spezielle Hitzepläne in vielen Einrichtungen umgesetzt wurden. Auch die Nutzung klimatisierter Messehallen, Kältewagen und Kühlwesten für die Mitarbeiter sind innovative Ansätze, die sicherlich helfen, die Belastungen zu reduzieren. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs!

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Die Landesregierung hat das Ziel, die Krisenresilienz des Gesundheitswesens zu steigern. Dies geschieht nicht aus heiterem Himmel, sondern ist das Resultat einer kontinuierlichen Analyse der Herausforderungen, die uns die Klimaerwärmung bringt. Am 1. Dezember 2025 wurde die „Koordinierungsgruppe krisenfeste Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen“ gegründet, die einen Rahmenplan für Krisenfälle erarbeiten soll. Das zeigt, dass wir uns auf die Zukunft vorbereiten.

Die LfGA NRW und das MAGS haben Handreichungen und Empfehlungen zum Hitzeschutz entwickelt, die über das „Infoportal Hitze und Gesundheit“ zugänglich sind. Es ist eine hervorragende Initiative, die sowohl Fachleuten als auch der Allgemeinbevölkerung zugutekommt. Der Dialog im Zentralen Netzwerk gesundheitsbezogener Hitzeschutz (ZNGH) wird fortgesetzt, und das ist vielleicht der wichtigste Punkt: Gemeinsam können wir die Herausforderungen meistern, die uns die Hitze stellt.

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