Heute ist der 20.05.2026, und in Herne, Nordrhein-Westfalen, wird es wieder spannend auf den Straßen. Die Stadt hat vier mobile Radarkontrollen angekündigt, die an verschiedenen Orten eingerichtet sind. Wer sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, könnte schnell in die Fänge der Blitzgeräte geraten. Hier sind die Standorte, an denen heute gemessen wird:

  • Bielefelder Straße (44652 Eickel, Wanne-Süd): Tempolimit 30 km/h, gemeldet um 17:14 Uhr
  • Westring (44623 Herne-Mitte): Tempolimit 50 km/h, gemeldet um 18:19 Uhr
  • Bergstraße (44625 Herne-Mitte, Altenhöfen): Tempolimit 30 km/h, gemeldet um 17:52 Uhr
  • Holsterhauser Straße (44625 Herne-Mitte, Holsterhausen): Tempolimit 50 km/h, gemeldet um 13:47 Uhr

Obwohl diese Radarkontrollen für die Verkehrssicherheit unerlässlich sind, bleibt zu beachten, dass sich die Positionen der Messstellen im Tagesverlauf ändern können. Daher sollte man stets wachsam sein, wenn man durch die Straßen von Herne fährt. Und das sollten Sie auch wissen: Radarwarnfunktionen über Geräte sind in Deutschland verboten. Ja, genau, das heißt, dass man beim Navigieren mit dem Smartphone die Warnfunktion in Navi-Apps ausschalten muss. Radiowarnungen sind hingegen erlaubt, da sie nicht speziell einzelne Autofahrer ansprechen.

Ein Blick in die Geschichte der Radarkontrollen

Die Geschichte der Radarkontrollen in Deutschland ist ziemlich spannend. Wussten Sie, dass die erste Test-Radarmessung bereits im Januar 1957 stattfand? Die Radarkontrolle wurde im selben Jahr offiziell eingeführt, und seitdem hat sich einiges getan. Ab 1959 war die Radarfalle VRG 2 zugelassen, und heute gibt es etwa 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte im ganzen Land. Neben den stationären Geräten sind mobile Radarfallen die Hauptakteure, wenn es um die Geschwindigkeitsüberwachung geht.

Diese Geräte funktionieren mithilfe des Doppler-Effekts – einfach gesagt, sie senden Radarwellen aus, die von den Fahrzeugen zurückreflektiert werden. Durch die Veränderung des Abstands zwischen Sender und Empfänger wird die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ermittelt. Und das alles geschieht blitzschnell; bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird nicht nur ein Foto des Fahrzeugs, sondern auch des Fahrers gemacht. Da wird’s dann persönlich!

Technische Entwicklungen und aktuelle Trends

Mobile Radarmessgeräte sind oft weniger sichtbar und können sogar Videoaufzeichnungen anfertigen. In Österreich werden Fahrzeuge von hinten erfasst, was die Anonymität der Fahrer gewährleistet. In Deutschland hingegen gilt die Fahrerhaftung, weshalb zunehmend Frontradargeräte genutzt werden. Diese Technik hat ihre eigenen Toleranzwerte: Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h wird ein Abzug von 3 km/h gewährt, bei höheren Geschwindigkeiten sind es 3%.

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Ein spannender Trend ist die Einführung von Section Control, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über einen längeren Abschnitt misst. Diese Methode wird in Deutschland getestet, hat aber auch ihre Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und die Sicherstellung der Löschung von Daten bei regelkonformen Fahrern. Die Anschaffungskosten für Radarfallen können im sechsstelligen Bereich liegen – kein Schnäppchen, aber die Einnahmen fließen in die Infrastruktur und die Verkehrsüberwachung.

Das Ziel dieser Kontrollen ist klar: die Erhöhung der Verkehrssicherheit und eine bessere Verkehrserziehung. Wer also heute in Herne unterwegs ist, sollte aufpassen und sich an die Geschwindigkeitslimits halten. Denn das letzte, was man will, ist ein unliebsames Foto von sich selbst im Briefkasten!