Heute ist der 19. Juni 2026 und die Vorfreude auf die kommende Abonnement-Saison ist spürbar. Denn das Münchner Merkur und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) haben sich zusammengetan und starten eine neue Runde des beliebten Konzertabos. In dieser Saison wird Sir Simon Rattle, der Maestro mit der elektrisierenden Präsenz, gleich zweimal auf der Bühne stehen. Wer seinen Namen hört, denkt sofort an musikalische Meisterwerke und an ein Engagement, das seinesgleichen sucht. Mit dem Ernst von Siemens Musikpreis 2025 wurde ihm eine weitere Auszeichnung zuteil, die seine Bedeutung in der Orchestermusik unterstreicht.

Der Vorverkauf für das neue Konzertabo beginnt am 19. Juni 2026, und die Neugier auf die Programmgestaltung wächst. Das Abo bietet zum ersten Mal die Wahl zwischen vier oder fünf Konzerten und ermöglicht den Besuchern, verschiedene Facetten der klassischen Musik zu erleben. Das Fünfer-Abo, das Konzerte in der TonHalle im Werksviertel am Ostbahnhof umfasst, startet bereits im Dezember 2026 – und nicht erst im darauffolgenden Jahr, was schon einmal für eine gewisse Aufregung in der Kultur-Szene sorgt.

Ein Blick auf die Höhepunkte der Saison

Am 9. Dezember 2026 wird das Konzert im Rahmen des BRSO-Formats „Watch this Space“ stattfinden, wo die talentierte Cellistin Julia Hagen und Mitglieder des BRSO ihr Können unter Beweis stellen. Julia, die bereits mit fünf Jahren das Cello für sich entdeckte und seit Oktober 2022 als Professorin in Wien tätig ist, verspricht ein Erlebnis der besonderen Art. Die genauen Programm-Details bleiben zwar noch unter Verschluss, aber allein der Gedanke an ihre Darbietung lässt die Herzen höherschlagen.

Ein weiteres Highlight gibt es am 16. Januar 2027 im Herkulessaal, wenn die Bamberger Symphoniker unter dem fähigen Dirigat von Jakub Hrůša Beethovens zweite Symphonie und sein fünftes Klavierkonzert mit dem virtuosen Solisten Kirill Gerstein aufführen. Und dann, am 21. Februar 2027, wird Sir Simon Rattle mit dem Bayerischen Landesjugendorchester in der Isarphilharmonie zu erleben sein. Ein Programm, das Brahms‘ Konzert für Violine, Cello und Orchester sowie Schostakowitschs zehnte Symphonie umfasst, klingt nach einem Fest für die Sinne!

Der Klangsinn des BRSO

Die Reihe, die das BRSO von Januar bis Februar 2025 veranstaltet hat, gibt einen Vorgeschmack auf die Inspiration und Vielfalt, die auch in den kommenden Konzerten zu erwarten ist. Renommierte Dirigenten wie Herbert Blomstedt und Sir Simon Rattle haben dort bereits ihr Können gezeigt, und die Auswahl an Werken von Mozart, Brahms und Dvořák spricht für sich. Die Idee, Orchester- und Kammermusikaufführungen zu kombinieren, fördert das Verständnis und die Liebe zur klassischen Musik.

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Der Preis für das Abo mit vier Konzerten liegt zwischen 70 und 320 Euro, während das „Abo plus“ mit fünf Konzerten zwischen 80 und 330 Euro kostet. Ein fairer Preis für ein solch reichhaltiges Erlebnis, auch wenn man sich bewusst sein sollte, dass das Abo nur für die Saison 2026/2027 gilt – eine automatische Verlängerung gibt es nicht.

Die Vorfreude auf das, was kommt, ist mehr als gerechtfertigt. Mit einem durchdachten Programm, hochkarätigen Künstlern und dem besonderen Flair der Münchner Musikszene wird diese Saison sicher ein unvergessliches Erlebnis für alle Musikliebhaber. Oh, und wenn dann Sir Simon Rattle auf der Bühne steht, wird es sicherlich nicht nur um die Musik gehen, sondern auch um die Emotionen, die er in jeder Aufführung entfaltet. Das wird ein Fest, und wir können es kaum erwarten!

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