Hagen im Aufruhr: AfD fordert Aufklärung nach umstrittener Personalentscheidung
Heute ist der 20.07.2026 und in Hagen brodelt es. Die AfD-Fraktion hat sich zu Wort gemeldet und fordert eine umfassende Aufarbeitung des Auswahlverfahrens für Timo Schisanowski, der bald die Führungsrolle bei der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (HGW) übernehmen soll. Was für ein Aufschrei! Fraktionschef Michael Eiche bezeichnet die Situation als „Skandal“ und bringt damit ordentlich Wind in die Diskussion. Man fragt sich, was da genau vor sich geht.
Die Kritik der AfD ist nicht ohne Hintergrund. Eiche moniert, dass die beiden AfD-Vertreter im HGW-Aufsichtsrat nicht an der entscheidenden Sitzung teilnehmen konnten. Das klingt schon fast nach einem politischen Schachspiel! Zudem gab es im Vorfeld keinerlei Hinweise auf die Personalentscheidung – der Name Schisanowski fiel nicht einmal. Das lässt Spielraum für Spekulationen und Fragen aufkommen.
Die Details zum Auswahlverfahren
Die HGW hat sich jedoch nicht lumpen lassen und erklärt, dass Schisanowski ein reguläres Bewerbungsverfahren durchlaufen hat, unterstützt von einem externen Headhunter. Laut Geschäftsführer Alexander Krawczyk und Aufsichtsratschef Christian Mechnich gab es rund 60 Bewerbungen. Schisanowski hat sich letztlich in der Finalrunde durchgesetzt und wurde als beste Wahl empfohlen. Das lässt auf eine gewisse Qualität schließen – oder vielleicht auch auf gute Connections?
Der 45-jährige Schisanowski ist kein Unbekannter in Hagen. Er ist der Vorsitzende der Hagener SPD und war zuvor sogar Bundestagsabgeordneter. Es scheint, als würde er mit seiner Rückkehr nach Hagen nicht nur seinen Lebenslauf aufpolieren, sondern auch eine entscheidende Rolle in der kommunalen Wohnungswirtschaft spielen. In der zweiten Jahreshälfte 2026 wird er die neu geschaffene Position des Leiters Unternehmensorganisation und kaufmännische Steuerung sowie die Funktion des Generalbevollmächtigten übernehmen. Das ist nicht gerade ein kleiner Hut, den er da aufsetzt!
Finanzielle Lage und politische Implikationen
Die AfD hingegen bleibt skeptisch und kritisiert die Schaffung dieser neuen Führungsposition, besonders in Anbetracht der angespannten Finanzlage städtischer Beteiligungen und des allgemeinen Sparkurses. In den Köpfen der Bürger sind die steigenden kommunalen Gebühren fest verankert, während die HGW mit den Geldern ihrer Mieter haushalten muss. Da stellt sich die Frage: Ist das wirklich der richtige Weg?
Die Diskussion um Schisanowskis Aufstieg zur HGW scheint nicht nur eine Personalie zu sein, sondern spiegelt auch die Spannungen und Herausforderungen wider, mit denen die Stadt Hagen konfrontiert ist. Schließlich geht es um weit mehr als nur um einen Job – es geht um die Wohnsituation vieler Menschen und die Zukunft der Stadt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Geschichte weiterentwickeln wird und ob die AfD mit ihren Forderungen Gehör findet. Kommt da noch mehr? Wir werden es sehen.
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