Neustart für Hagen: Mit dem Hagen-Pakt gegen den Verfall und für mehr Lebensqualität
Am 16. Juli 2026 hat die Stadt Hagen einen bedeutenden Schritt in Richtung Stadtentwicklung und Wohnraumaufwertung vollzogen. Die Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (HEG) hat die baufälligen Immobilien an der Eckeseyer Straße 1 und 1a erworben. Seit dem verheerenden Hochwasser im Jahr 2021 stehen diese Gebäude leer und fallen durch ihren desolaten Zustand auf. Schimmel, Vermüllung und sogar eingestürzte Decken sind nur einige der Probleme, die dazu geführt haben, dass diese Immobilien als echte Schrottimmobilien gelten. Oberbürgermeister Dennis Rehbein und Ministerin Ina Scharrenbach haben bei der Vorstellung des Hagen-Paktes die Bedeutung dieser Maßnahme hervorgehoben, die nicht nur Problemimmobilien beseitigen soll, sondern auch die Wohnqualität in Hagen erheblich steigern könnte.
Die beiden Gebäude umfassen insgesamt zwölf Wohn- und zwei Gewerbeeinheiten und stammen aus dem Baujahr 1955. Die Schäden durch das Hochwasser wurden bis heute nicht behoben, und der Zustand macht eine Nutzung nahezu unmöglich. Die Pläne sehen zudem einen Rückbau der Hinterhofbebauung am Volmeufer vor, um diesen Bereich aufzuwerten. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Programms, das die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hagen und dem Land Nordrhein-Westfalen intensiviert, um den Herausforderungen des Wohnungsmarktes und der Stadtentwicklung zu begegnen.
Herausforderungen und Strategien
Die Stadt Hagen sieht sich mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Leerstand, nicht marktfähige Wohnungen und soziale Problemlagen sind nur einige Aspekte, die die Lebensqualität in der Stadt beeinträchtigen. Besonders der Zuzug aus Südosteuropa und der Wegzug der Mittelschicht haben zu einer Abwärtsspirale in Bezug auf das Image der Stadt beigetragen. Oberbürgermeister Rehbein hebt hervor, wie wichtig es ist, Wohnraum zu schaffen, der den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht wird.
Mit dem Hagen-Pakt haben die Stadt und das Land NRW eine zehnjährige Vereinbarung ins Leben gerufen, die als Katalysator für Stadtentwicklungsprojekte dienen soll. Ministerin Scharrenbach betont, dass es darum geht, finanzielle Mittel und Rechtsänderungen auf Bundesebene zu beschaffen, um eine schnellere und effektivere Handhabung des besonderen Städtebaurechts zu ermöglichen. Die Idee ist, Instrumente zu entwickeln, die den Umgang mit Eigentümern vereinfachen, um die Stadtentwicklung nachhaltig voranzutreiben.
Ein Blick in die Zukunft
Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen ist für Anfang 2026 vorgesehen. Die Hoffnung ist groß, dass die ergriffenen Schritte schnell sichtbar werden und das Stadtbild von Hagen positiv verändern. Der Austausch zwischen Ministerium und Stadtverwaltung wird als erster Schritt in eine intensive Zusammenarbeit gesehen, um die Lebensqualität in Hagen zu verbessern. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen gespannt sein, welche Veränderungen in den nächsten Jahren auf sie zukommen werden. Es bleibt zu hoffen, dass der Hagen-Pakt tatsächlich die erhofften Impulse für eine positive Entwicklung liefert, denn in einer Stadt, die von Herausforderungen geprägt ist, kann jede gelungene Maßnahme einen großen Unterschied machen.
Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.
