Heute ist der 15.05.2026. Ein schockierender Verlust hat Norwegen erschüttert. Stein Erik Hagen, ein hoch angesehener Milliardär und enger Freund der königlichen Familie, ist am 4. Mai 2026 im Alter von 69 Jahren überraschend an einem Herzstillstand in seinem Zuhause verstorben. Die Nachricht über seinen Tod kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel, nicht nur für seine Familie, sondern auch für König Harald und Königin Sonja, die um ihren langjährigen Freund trauern.

Es ist kaum zu fassen, wie sehr Hagen die norwegische Geschäftswelt geprägt hat. Er war nicht nur Vorstandsvorsitzender des Mischkonzerns Orkla ASA, sondern auch ein leidenschaftlicher Unternehmer, der große Anteile an mehreren namhaften Firmen hielt. Sein Vermögen wurde 2026 auf schätzungsweise 69 Milliarden NOK (ca. 6,37 Milliarden Euro) beziffert. Dabei war er nicht nur ein Geschäftsmann im klassischen Sinne – er wollte auch etwas zurückgeben. Hagen übernahm die jährlichen Unterhaltskosten für ein Springpferd, das er der Prinzessin Märtha Louise zur Verfügung stellte. Eine Geste, die viel über seinen Charakter aussagt.

Ein Pferdeverkauf und seine Folgen

Der Verkauf des Springpferdes „Hairos“ im Jahr 2005, ohne dass Hagen darüber informiert wurde, brachte eine Reihe von Konflikten mit sich. Märtha Louise hatte ihre Reiterkarriere Ende der 2000er Jahre beendet und entschloss sich, das Pferd heimlich zu verkaufen. Hagen erfuhr erst durch die Überweisung des Verkaufspreises von der Transaktion und war enttäuscht, nicht nur über den Preis, sondern auch über das Fehlen von Ehrlichkeit in dieser Freundschaft. Die Beziehung zwischen ihm und der Königsfamilie wurde durch diese Episode belastet, was zu Diskussionen über ihre wirtschaftlichen Verbindungen führte. König Harald musste daraufhin im Jahr 2016 die Regeln für Zuwendungen von kommerziellen Akteuren verschärfen, um die Unabhängigkeit des Königshauses zu wahren.

Die Freundschaft zwischen Hagen und dem Königspaar war jedoch nicht nur von geschäftlichen Aspekten geprägt. Sie kannten sich seit vielen Jahren, hatten viele gemeinsame Reisen unternommen und waren im gleichen Jagdteam. Harald und Sonja besuchten Hagen sogar in seinem Jagdgut in Schottland. Es waren diese persönlichen Beziehungen, die die Bindungen so stark machten – und die, die nun durch den Verlust gefährdet sind.

Ein Leben voller Errungenschaften

Stein Erik Hagen wurde am 22. Juli 1956 in Oslo geboren und wuchs in einer unternehmerischen Familie auf. Gemeinsam mit seinem Vater gründete er in den 1970er Jahren die Discount-Einzelhandelskette RIMI, die später an große internationale Konzerne verkauft wurde. Den Erlös investierte er in Orkla und baute so seinen Einfluss und sein Vermögen weiter aus. Sein Leben war jedoch nicht nur von geschäftlichem Erfolg geprägt; er lebte auch in der Schweiz, besaß eine der größten Segelyachten Europas und hatte sogar mal eine Insel in der Karibik. Ein Mann, der das Leben in vollen Zügen genoss, könnte man sagen.

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Hagen war zudem ein Mensch mit klaren politischen Überzeugungen. Er unterstützte die Liberale Partei Norwegens bei den Parlamentswahlen 2005 und zeigte damit ein Engagement, das über das Geschäftliche hinausging. Eine facettenreiche Persönlichkeit, die im Jahr 2015 auch öffentlich zu ihrer Bisexualität stand. Diese Offenheit über sein Privatleben war nicht nur für ihn selbst wichtig, sondern auch ein Zeichen für viele andere, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.

Sein Tod hinterlässt eine große Lücke, nicht nur in der Geschäftswelt, sondern auch in den Herzen seiner Familie – seinem Ehemann Bendik Skinningsrud, den er erst vor wenigen Monaten geheiratet hatte, sowie seinen vier Kindern und zehn Enkelkindern. Ein Verlust, der nicht nur die Königsfamilie betrifft, sondern das ganze Land, das einen seiner einflussreichsten Söhne verloren hat.