Am vergangenen Wochenende, genauer gesagt am 2. Juni 2026, verwandelte sich der Kursaal in Gemünd in einen Ort der sportlichen Betätigung und des guten Zwecks. Das Benefiz-Event „Cycling4Hope“ lockte zahlreiche Radfahrer und Fitnessbegeisterte an, die anstelle von Kaffee und Kaltgetränken Fitnessdrinks konsumierten und ordentlich ins Schwitzen kamen. Organisiert von Ellen und Frank Poschen, fand die Veranstaltung in diesem Jahr zum zweiten Mal statt und musste aufgrund von Umbauarbeiten vom Aktivpark in Kall hierher umziehen. Nun, das war wirklich ein Grund zum Feiern!

Mit 50 Trainingsrädern und 250 Teilnehmern, die ein Sattelgeld von 15 Euro pro Stunde als Spende entrichteten, war die Atmosphäre im Kursaal durchweg positiv. Die Organisatoren hatten sich hohe Ziele gesetzt: Ein fünfstelliger Eurobetrag sollte für bedürftige Personen in der Region gesammelt werden. Ehrenamtliche Helfer desinfizierten die Räder und sorgten dafür, dass alle Teilnehmer gut versorgt waren. Sogar die DLRG-Einsatzkräfte nutzten das Event als Trainingseinheit, während die Polizei ebenfalls anwesend war, um zu spenden und ihre Fitness zu steigern. Man spürte förmlich den Gemeinschaftsgeist!

Einen Schritt weiter für den guten Zweck

Die Veranstaltung zählte zudem zum Wettbewerb „Kreis in Bewegung“, ein schönes Zeichen der Solidarität in der Region. Der Geist des Helfens und der sportlichen Betätigung wurde hier in jeder Ecke spürbar. Die Wurzeln dieser Initiative reichen bis ins Jahr 1983 zurück, als die „Vor-Tour der Hoffnung“ ins Leben gerufen wurde. Jürgen Grünwald hatte damals die Idee, eine jährliche Spendenradtour zugunsten krebskranker Kinder und Jugendlicher zu organisieren. Mittlerweile unterstützen sie rund 56 Institutionen und haben 2025 bundesweit 777.000 Euro gesammelt. Das ist wirklich beeindruckend!

Am Ende eines solch erfüllenden Tages bleibt die Frage: Was treibt die Menschen an, sich in solch einem Maße für andere einzusetzen? Ist es die pure Freude am Sport, die Hoffnung auf Veränderung oder das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein? Vielleicht ist es eine Kombination aus all dem. Fest steht, dass Events wie „Cycling4Hope“ nicht nur für den guten Zweck radeln, sondern auch eine Plattform bieten, um Gemeinschaft zu erleben und sich gegenseitig zu unterstützen. Es bleibt zu hoffen, dass solche Veranstaltungen auch in Zukunft nicht nur in Gemünd, sondern überall im Land stattfinden.