Heute ist der 29.06.2026 und in Nordrhein-Westfalen tut sich einiges! Das Onlinezugangsgesetz (OZG), dieses große Vorhaben zur Digitalisierung der Verwaltung, nimmt Formen an. Ein spannendes Projekt, das besonders die Ehrenamtskarte betrifft. Sie wird nun als bundesweit einsetzbarer Einer-für-Alle-Dienst (EfA) weiterentwickelt. Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen hat dazu einen Letter of Intent unterzeichnet, der die Erprobung der European Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet) vorantreibt. Das Ziel? Eine digitale Anbindung der Ehrenamtskarte, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, ihre Nachweise sicher auf dem Smartphone zu speichern und sie EU-weit zu nutzen.

Gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, der Landeshauptstadt Dresden und der nextgov iT GmbH wird hier ein innovativer Weg eingeschlagen. Die Ehrenamtskarte, ursprünglich als OZG-konforme Lösung für Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen, hat sich mittlerweile in neun Bundesländern etabliert. Das ist doch schon mal ein Grund zum Feiern, oder?

Der digitale Fortschritt

Jetzt wird’s richtig spannend! Im Rahmen dieses Pilotprojekts wird die Ehrenamtskarte als digitaler Nachweis getestet. Ehrenamtlich Engagierte können die Karte direkt aus ihrer EUDI-Wallet bei Vergünstigungsgebern vorzeigen. Die Authentifizierung erfolgt über die EUDI-Wallet mithilfe der BundID. Das bedeutet, dass es einfacher denn je wird, die vielen Vergünstigungen, die die Ehrenamtskarte bietet, zu nutzen. Von kommunalen Einrichtungen bis hin zu privaten Partnern – die Möglichkeiten sind schier endlos!

Die Ehrenamtskarten-App spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie besteht nicht nur aus einer mobilen App für die Bürger, sondern auch aus einem Verwaltungsprogramm für die Kommunen. Anträge können bequem bearbeitet und Vergünstigungsangebote bereitgestellt werden. Wer hätte gedacht, dass das Ehrenamt so modern sein kann? Die Themenfeldfederführung „Engagement & Hobby“ in der Staatskanzlei koordiniert die gesamte Zusammenarbeit. Ein echtes Beispiel für Teamarbeit im digitalen Zeitalter!

Ein Blick über den Tellerrand

Ebenfalls nicht zu vergessen ist die eIDAS-Verordnung 2.0, die die EU-Mitgliedstaaten bis Ende 2026 verpflichtet, mindestens eine digitale Wallet bereitzustellen. Das gibt dem Projekt einen zusätzlichen Schub. Es zeigt, dass Nordrhein-Westfalen hier nicht nur einen nationalen, sondern auch einen europäischen Weg einschlägt. Die praktische Erprobung für kommunale Verwaltungsleistungen, die in Dresden durchgeführt wird, ergänzt das Ganze und schafft weitere Synergien.

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Ehrenamtliche Arbeit ist in unserer Gesellschaft von unschätzbarem Wert, und die digitale Unterstützung durch die Ehrenamtskarte könnte dazu führen, dass sich noch mehr Menschen engagieren. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen weiter entfalten und ob das digitale Angebot den Menschen wirklich zugutekommt. Die Zukunft des Ehrenamts ist digital – und das ist einfach nur genial!

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