Eisige Enttäuschung: Deutschlands Eisläufer schauen in die Röhre
Heute ist der 11.06.2026 und die Nachricht über die gescheiterte Bewerbung der Deutschen Eislauf-Union (DEU) für die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 2028 hat in Dortmund für einiges Aufsehen gesorgt. Die Eislauf-Union hat den Zuschlag nicht erhalten, und stattdessen wurde Peking von der International Skating Union (ISU) als Austragungsort ausgewählt. Besser hätte es für die chinesische Metropole nicht laufen können, denn sie wird gleich vier Weltmeisterschaften an einem Ort veranstalten – Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Short Track und Synchroneiskunstlauf. Das ist für die Fans ein echter Leckerbissen!
DEU-Präsident Andreas Wagner äußerte sich zur gescheiterten Bewerbung – man könnte fast sagen, er war sichtlich enttäuscht. Die Paarlauf-Weltmeister Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin, die in den letzten Jahren mit ihren Leistungen glänzten, werden in den nächsten zwei Jahren nicht vor heimischem Publikum antreten können. Das fühlt sich für die Fans, die sie stets unterstützen, irgendwie bitter an. Peking kann dabei auf die bereits vorhandene Infrastruktur der olympischen Winterspiele 2022 zurückgreifen, was den chinesischen Veranstaltern einen klaren Vorteil verschafft.
Ein kühner Schritt in die Zukunft
ISU-Präsident Kim Jae-yeol bezeichnete das Event als „kühne Vision für die Zukunft des Eiskunstlaufs“. Man fragt sich, wie die DEU auf diese Entwicklung reagieren wird. Es ist nicht das erste Mal, dass sie bei der Vergabe eines großen Events den Kürzeren zieht. Auch die Bewerbung um die Eiskunstlauf-EM 2027 in Essen war erfolglos. Diese Meisterschaft findet nun im Januar in Lausanne, Schweiz, statt, und die WM 2027 wird im März in Tampere, Finnland, ausgetragen. Ein klarer Hinweis darauf, dass der Wettbewerb um die besten Veranstaltungsorte härter denn je ist.
Die DEU hat sich jedoch zum Ziel gesetzt, sich strategisch neu aufzustellen und den Anforderungen der ISU im Event-Bereich gerecht zu werden. Ob das gelingen wird? Der Druck ist hoch, und das hat auch Auswirkungen auf die Athleten, die sich in einer sich ständig verändernden Landschaft beweisen müssen. Die Hoffnung bleibt, dass solche Herausforderungen die Eislaufgemeinschaft in Deutschland zusammenschweißen und neue Talente hervorbringen werden.
