Heute ist der 12.06.2026, und eine aufregende Nachricht schwirrt durch die Lüfte des Münsterlandes! Das Projekt „Schlossgespenst und Gräftengeist“ des Münsterland e.V. nimmt Formen an und verspricht, die Sagen und Legenden dieser bezaubernden Region neu erlebbar zu machen. Dabei werden nicht nur Geschichten aus alten Zeiten aufbereitet, sondern auch kreative Köpfe aus der Umgebung einbezogen. Ein wahrer Schatz an regionalem immateriellem Kulturerbe wird hier gehoben.
Der Kern des Projekts? Es geht darum, Legenden und Sagen der Schlösser- und Burgenregion aufzubereiten und für ein generationenübergreifendes Publikum zugänglich zu machen. Die Initiatoren haben aufgerufen, alte Geschichten zusammenzutragen, und erstaunliche 30 Erzählungen wurden für das erste Teilprojekt „Buch“ ausgewählt. Illustratorinnen und Autorinnen aus Münster und dem Münsterland arbeiten bereits eifrig daran, diese Geschichten visuell und literarisch zum Leben zu erwecken. Der erste große Auftritt dieses Buches ist für das Frühjahr 2027 geplant – eine Vorfreude, die bereits jetzt spürbar ist!
Ein Fest der Geschichten und Kreativität
Das Projekt, das auf der Burg Vischering seinen Auftakt fand, ist nicht nur eine Sammlung von Geschichten. Es wird auch ein kreatives Netzwerk aus Illustratoren, Autoren und Theaterpädagogen aufgebaut. Die Idee dahinter: Die Sagen und Legenden, die oft einen wahren Kern enthalten, sollen nicht nur gelesen, sondern auch gehört und gesehen werden! So sind auch humorvolle Hörspiele geplant, die die Geschichten akustisch erlebbar machen.
Das große Finale des Projekts wird ein Schauspiel-Festival im Spätsommer 2027 sein. An historischen Orten wie der Burg Hülshoff, dem DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, dem Museum Abtei Liesborn und dem Wasserschloss Raesfeld werden die Geschichten durch lebendige Aufführungen inszeniert. Das Publikum darf sich auf ein wahrhaft magisches Erlebnis freuen, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet.
Ein Blick auf das Immaterielle Kulturerbe
Das Projekt „Schlossgespenst und Gräftengeist“ fügt sich perfekt in die Bemühungen ein, das immaterielle Kulturerbe in Deutschland zu bewahren. Seit 2013 ist Deutschland Mitglied des UNESCO-Übereinkommens zum Erhalt dieses Kulturerbes. Dabei geht es um Bräuche, Rituale und mündliche Ausdrucksformen, die unsere Kultur prägen. Nordrhein-Westfalen hat sich verpflichtet, diese kulturellen Schätze zu dokumentieren und zu fördern.
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft in NRW unterstützt Projekte wie dieses, um das Bewusstsein für kulturelle Ausdrucksformen zu schärfen. Die Sagen und Legenden des Münsterlandes sind nicht nur Geschichten – sie sind Teil unserer regionalen Identität, die es zu bewahren gilt. Und hier kommt das „Schlossgespenst und Gräftengeist“-Projekt ins Spiel. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um diese kulturellen Werte für die nächsten Generationen zu erhalten.
Für Interessierte gibt es bereits jetzt die Möglichkeit, mehr über das Projekt zu erfahren. Pressekontakt sind Caroline Bartmann und Daniel Schemmer, die gerne Fragen beantworten und weitere Informationen bereitstellen.