Die Welt der Elektromobilität steht vor einer spannenden Herausforderung: Wie können wir die Produktion von Batterien schneller, sicherer und wirtschaftlicher gestalten? Diese Frage wird beim Laser Symposium Electromobility (LSE’26) aufgegriffen, das am 15. und 16. September in Aachen stattfinden wird. Hier treffen sich Experten aus der Branche, um über den Einsatz moderner Lasertechnik in der Batterieproduktion zu diskutieren. Ein zentrales Thema ist das Laserstrahl-Mikroschweißen, das zur Verbindung von Batteriezellen zu Modulen und schlussendlich zu Batteriesystemen genutzt wird.

Was das Ganze noch interessanter macht, sind die Ziele, die mit dieser innovativen Technik verfolgt werden. Es geht nicht nur um die Verbesserung der Schweißverbindungen, sondern auch um die Reduzierung von Ausschuss und die Effizienzsteigerung der Fertigung. Dr. Alexander Olowinsky vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT hebt hervor, dass präzise und stabile Fertigungsprozesse für moderne Batterien unerlässlich sind. Und genau hier setzt das Symposium an: mit Vorträgen, Laborbesichtigungen und Live-Demonstrationen, die die neuesten Laser- und Messtechnologien präsentieren.

Ein Blick hinter die Kulissen

Die Teilnehmer können sich auf spannende Vorträge von Fachleuten von Mercedes-Benz, BMW, Bosch, MAHLE und TRUMPF freuen. Diese Experten bringen nicht nur ihr Wissen, sondern auch ihre praktischen Erfahrungen mit, die sie in den verschiedenen Bereichen der Elektromobilität gesammelt haben. Dabei wird klar, dass die Leistung einer Fahrzeugbatterie nicht nur von der Zelle abhängt, sondern auch vom Aufbau des Moduls und des Packs. Elektrische und mechanische Verbindungen zwischen den Zellen sind entscheidend für die Gesamtleistung.

Die Anforderung an jede Verbindung ist hoch: niedrige elektrische Widerstände, hohe Festigkeit und geringe Wärmebelastung sind ein Muss. Schwankende Schweißqualität kann zu Wärmeentwicklung führen, die nicht nur die Alterung der Batterie beschleunigt, sondern auch die Sicherheit des gesamten Systems gefährdet. Die Lösung? Laserstrahl-Mikroschweißen, das als Schlüssel zu belastbaren Batteriesystemen aus Einzelzellen hervorgehoben wird.

Prozessstabilität und Qualitätssicherung

Ein weiteres wichtiges Thema beim Symposium ist die Prozessstabilität und Skalierbarkeit der laserbasierten Fügeverfahren in der Batteriefertigung. Hier geht es um die Herausforderungen, die mit der thermischen Prozessführung, der reproduzierbaren Kontaktqualität und der Systemintegration verbunden sind. Dr. André Häusler, Gruppenleiter Fügen von Metallen am Fraunhofer ILT, bringt es auf den Punkt: stabile, überwachbare und wirtschaftliche Prozesse sind das A und O in der industriellen Produktion. Wer hätte gedacht, dass eine so technische Materie so viel Raum für Kreativität und Innovation bietet?

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Das Laser Symposium Electromobility verspricht, ein Ort des Austauschs, der Inspiration und möglicherweise auch der Lösung für einige der drängendsten Fragen der modernen Batteriefertigung zu werden. Hier in Aachen, wo sich Tradition und Innovation die Hand reichen, wird die Zukunft der Elektromobilität lebendig. Wer also in der Branche tätig ist und sich für die neuesten Entwicklungen interessiert, sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen!

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