Wolfenbüttel trauert um geplantes Freizeitvergnügen: Frank Safari muss absagen
Heute ist der 8.06.2026 und die Stadt Wolfenbüttel muss sich mit einer unerfreulichen Nachricht auseinandersetzen: Das Frank Safari Freizeitland, das für den Zeitraum vom 12. Juni bis 5. Juli 2026 geplant war, wurde endgültig abgesagt. Die Familie Frank, die hinter diesem mobilen Freizeitpark steht, hat in einem öffentlichen Brief erklärt, dass sie aufgrund von „unüberwindbaren Hürden“ nicht auftreten kann. Das tut weh, denn viele Familien hatten sich schon auf die Attraktionen gefreut – Hüpfburgen, Rutschen, Dino-Parcours und Wasserattraktionen – das klingt einfach nach Sommer, Spaß und Freude!
Die Gründe für diese Absage sind vielschichtig und traurig. Fehlende Flächen und Genehmigungen scheinen die Hauptverursacher zu sein. Laut der Familie Frank hat die Stadt in den letzten Jahren keine Fläche zur Verfügung gestellt, und das, ohne wirkliche Begründung. Das klingt schon fast wie ein schlechter Scherz. Versuche, private Flächen anzumieten, sind ebenfalls gescheitert, und zwar an denselben fehlenden Genehmigungen. Gino Frank wirft der Stadtverwaltung vor, Einfluss auf die Eigentümer auszuüben, um ihren Besuch zu verhindern. Ja, man fragt sich, was da wirklich vor sich geht.
Streitigkeiten zwischen der Familie Frank und der Stadt
Der Konflikt zwischen der Schausteller-Familie und der Stadt scheint sich zuzuspitzen. Gino Frank fühlt sich willkürlich schikaniert. Die Stadt Wolfenbüttel hingegen weist alle Vorwürfe zurück und kündigt rechtliche Schritte an. Der Betrieb auf der Hundewiese am Exer, der für Juli geplant war, wird nicht stattfinden. Das ist wirklich schade, denn die Möglichkeit, ein solches Freizeitangebot zu erleben, hätte die Stadt auf jeden Fall bereichert.
Die Stadt betont, dass die Behauptungen, sie hätte dem privaten Verpächter die Nutzung untersagt, falsch seien. Gino Frank hatte vor zwei Wochen Kontakt zur Verwaltung gesucht, da ihm die Fläche nicht mehr zur Verfügung steht. Und hier wird es spannend: Laut der Stadt gibt es einen Beschluss aus dem Jahr 2018, der der Familie Frank keine eigenen Plätze mehr zur Verfügung stellt. Dieser Beschluss basiert auf wiederholten Verstößen gegen Genehmigungsauflagen. Man fragt sich, ob das wirklich so eindeutig ist.
Genehmigungsauflagen und ihre Bedeutung
Natürlich sind Genehmigungsauflagen wichtig – sie schützen nicht nur die Anwohner, sondern auch die Natur. Einige der angefragten Flächen sind aus naturschutzrechtlichen Gründen ausgeschlossen. Die Stadt distanziert sich zudem von Unterstellungen einer Ungleichbehandlung und betont, dass es in der Vergangenheit Beleidigungen gegenüber städtischen Mitarbeitern gegeben hat. Das ist wirklich eine komplizierte Situation, die auch die Gemüter erhitzt.
Auf der anderen Seite äußert Bürgermeister Ivica Lukanic sein Bedauern über das nicht stattfindende Freizeitangebot und bietet seine Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Fläche an. Das klingt wie ein kleiner Lichtblick in diesem Dilemma. Vielleicht gibt es ja noch Hoffnung auf ein zukünftiges Miteinander?
Rechtliche Rahmenbedingungen für Veranstaltungen
<pEin Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen zeigt, dass Veranstalter Feste nach der Gewerbeordnung festsetzen lassen können, um Marktprivilegien zu genießen. Diese Festsetzung ist nicht verpflichtend, auch wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Wenn man sich das vor Augen führt, wird klar, wie wichtig eine rechtzeitige und korrekte Antragstellung ist. Aber wenn die Genehmigungen fehlen und die Stadt nicht kooperiert, ist das natürlich frustrierend.
Für Volksfeste gibt es besondere Vorschriften, die sicherstellen, dass alles nach den Regeln der Gewerbeordnung läuft. Bestimmte Flächen dürfen nicht für Veranstaltungen genutzt werden, wenn sie nicht den Genehmigungsauflagen entsprechen. Das ist alles sehr komplex und gibt zu denken. Letztlich ist es eine Abwägung zwischen rechtlichen Vorgaben und dem Wunsch nach Freizeitspaß für alle. Und am Ende bleibt nur zu hoffen, dass Wolfenbüttel vielleicht doch noch seine Chance bekommt, ein solches Highlight zu erleben. Aber im Moment bleibt nur die Enttäuschung über die abgesagte Veranstaltung.
