Das Himmelfahrtswochenende in Wilhelmshaven war ein echtes Fest für Oldtimer-Freunde! Magret Hollander-Mundt, die Vorsitzende des veranstaltenden Vereins, konnte ein durchweg positives Fazit ziehen. Mit 450 Teilnehmern und 230 angemeldeten Fahrzeugen war die Veranstaltung deutlich besser besucht als ursprünglich erwartet. Eigentlich waren nur 170 Fahrzeuge angemeldet – das hat selbst die Organisatoren überrascht und erfreut.

Besonders bemerkenswert war, dass trotz der gestiegenen Dieselpreise, die den Verein im Vorfeld besorgt hatten, so viele Oldtimer-Liebhaber den Weg nach Wilhelmshaven fanden. Das zeigt, wie viel Leidenschaft und Hingabe in dieser Gemeinschaft steckt. Magret, die seit 2018 federführend die Geschicke des Vereins leitet, plant bereits das nächste Treffen in zwei Jahren – und wir können uns jetzt schon darauf freuen!

Ein großes Familienprojekt

Die Organisation eines solchen Treffens erfordert eine Menge Arbeit und vor allem ehrenamtliches Engagement. Magret stemmt einen Großteil der Vorbereitungen allein, aber ohne die Unterstützung ihrer Vereinskollegen wäre das nicht möglich. Diese helfen beim Aufbau, der Einweisung der Teilnehmer, am Getränkestand und kümmern sich um die sanitären Anlagen. Ihre Familie ist ebenfalls stark involviert – man könnte sagen, es ist eine echte Familiensache. Die steigenden Kosten sind zwar ein Sorgenkind, doch der Wunsch, das Treffen fortzuführen, bleibt ungebrochen. Damit das auch in Zukunft klappt, muss NPorts den Platz für kommende Treffen zur Verfügung stellen.

Die Oldtimer-Nutzfahrzeugtreffen sind nicht nur eine Plattform für die Präsentation historischer Fahrzeuge, sondern auch ein Ort des Austauschs. Die Teilnehmer können sich über Techniken, Restaurierungen und die Leidenschaft für alte Schätze austauschen. Es ist eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und anfeuert.

Ein Abschied und ein Erbe

Inmitten dieser positiven Stimmung gibt es jedoch auch traurige Nachrichten aus der Welt der Oldtimer-Enthusiasten. Waldemar Pleßmann, der Ehrenpräsident und Gründer des Deutschen Automobil Veteranen Clubs (DAVC), ist am 3. November 2023 im Alter von 95 Jahren verstorben. Er spielte eine zentrale Rolle bei der Gründung des Clubs im Jahr 1965, der als Plattform für Technikenthusiasten ins Leben gerufen wurde.

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Pleßmann war von 1965 bis 1967 und dann erneut von 1968 bis 1971 Präsident des DAVC. Unter seiner Leitung fanden die ersten Veranstaltungen statt, und er trug entscheidend zur Herausgabe des Clubblattes bei – dem Vorläufer des heutigen Clubmagazins. Sein Engagement für den Erhalt historischer Fahrzeuge wird unvergessen bleiben. Bis zu seinem letzten Atemzug verfolgte er die Entwicklungen im DAVC und verabschiedete sich von seinen Wegbegleitern. Der Vorstand wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Wenn wir an die Oldtimer-Treffen zurückdenken, dann wird uns nicht nur die Faszination für die Autos bleiben, sondern auch das Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit, das solche Veranstaltungen ausstrahlen. In Wilhelmshaven und darüber hinaus lebt die Leidenschaft für die alten Maschinen und die Geschichten, die sie erzählen, weiter.