Im Herzen von Verden erwartet Kunst- und Geschichtsinteressierte eine ganz besondere Erfahrung. Die Sonderausstellung „Bilder im Dunkeln“ im Deutschen Pferdemuseum eröffnet am 17. April 2026 ihre Pforten und lädt dazu ein, in die faszinierende Welt der eiszeitlichen Höhlenkunst einzutauchen. Bis zum 25. Oktober 2026 können Besucher auf eine Reise von 35.000 Jahren in die Vergangenheit gehen und sich mit den Kunstwerken der Jäger- und Sammlergemeinschaften beschäftigen, die zwischen 35.000 und 12.000 Jahren vor heute lebten.

Im Fokus der Ausstellung stehen die imposanten Wildpferde, Mammuts und Wollnashörner, die einst in Europa umherstreiften. Die beeindruckenden Kunstwerke, die in Form von Schmuck, Schnitzereien, Figuren und Wandbildern präsentiert werden, zeigen die Kreativität und den Einfallsreichtum unserer Vorfahren. Besonders hervorzuheben ist, dass das Pferd das am häufigsten dargestellte Tier in den Höhlenmalereien ist, was die enge Verbindung zwischen Mensch und Tier in dieser Zeit verdeutlicht.

Einblicke in die Vergangenheit

Basierend auf einer Fotosammlung des Neanderthal Museums hat der Fotograf Heinrich Wendel in den 1960er und 1970er Jahren in Frankreich und Spanien Höhlenmalereien dokumentiert. Mit nahezu 3.000 großformatigen Fotografien wird die Ausstellung zu einem visuellen Erlebnis, das die geheimnisvollen Zeichen und Tierdarstellungen – von Pferden über Wisente bis hin zu Mammuts – lebendig werden lässt. Der eindrucksvolle Ausstellungsraum ist fast vollständig abgedunkelt, sodass die Besucher mit Taschenlampen oder Smartphones selbst auf Entdeckungsreise gehen können. Diese Taschenlampen sind zudem im Museumsshop erhältlich.

Die Ausstellung geht über die bloße Präsentation von Bildern hinaus; sie thematisiert auch die Fragen zur Bedeutung und Technik der Höhlenkunst und bietet somit einen tiefen Einblick in die Kultur unserer Vorfahren. Ergänzend dazu finden die Besucher Repliken von Kleinkunstobjekten, Audiodateien sowie einen informativen Film, der das Erlebnis abrundet. Die Öffnungszeiten sind von dienstags bis sonntags, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr.

Gemeinsame Erlebnisse für Jung und Alt

Ein weiteres Highlight in der Welt der Höhlenkunst ist die Sommerausstellung im Sauerland-Museum in Arnsberg, die vom 4. Juli bis 24. August 2026 zu sehen sein wird. Hier können große und kleine Besucher die faszinierenden Malereien der steinzeitlichen Vorfahren bestaunen und in eine Zeit eintauchen, in der die Menschen in Höhlen lebten und Jagd- und Abenteuer-Szenen festhielten. Diese Kunst gilt als bedeutende Quelle der abendländischen Kultur und soll einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

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Mit Klimatisierung bietet das Sauerland-Museum eine willkommene Abkühlung in den Sommermonaten. Der Ansatz, unterirdische Bilderwelten für alle Interessierten zu öffnen, wird durch ein kombiniertes Steinzeit-Programm für Kindergeburtstage und Schulklassen ergänzt. Auch hier kommen die beeindruckenden Fotografien von Heinrich Wendel zum Einsatz, der Höhlen erkundete, die meist nur Wissenschaftlern zugänglich sind.

Für alle, die sich für die Kunst der Höhlenmalerei und die Geschichte der Menschheit interessieren, bieten sowohl das Deutsche Pferdemuseum als auch das Sauerland-Museum eindrucksvolle Möglichkeiten, die Vergangenheit hautnah zu erleben. Weitere Informationen zur Sonderausstellung im Deutschen Pferdemuseum finden Sie auf www.dpm-verden.de.