St. Antoniushaus: Vechta bereitet sich auf eine neue Ära der Begegnung vor
In Vechta, im malerischen Oldenburger Land, steht das katholische Bildungs- und Exerzitienhaus St. Antonius vor einem aufregenden Umbruch. Es wird endlich umfassend modernisiert! Nach der letzten Sanierung zu Beginn der 2000er Jahre, als ein Saal angebaut wurde, ist es nun an der Zeit, frischen Wind durch die historischen Mauern wehen zu lassen. Das Haus, das Platz für 45 Übernachtungsgäste bietet und mit sechs Tagungsräumen aufwartet, wird sich in den kommenden Jahren grundlegend verändern.
Die Trägerstiftung hat sich vorgenommen, nicht nur die baulichen Gegebenheiten zu verbessern, sondern auch eine offene und transparente Atmosphäre zu schaffen. So starten die Umbauarbeiten im laufenden Betrieb – ein spannendes Unterfangen, das über drei Jahre hinweg gestreckt ist. Besonders im Fokus stehen energetische Verbesserungen, um das Gebäude für die Zukunft fit zu machen. Das erste große Projekt? Die Küche, die im Sommer 2026 den Anfang macht.
Raum für neue Ideen
Die geplanten Maßnahmen sind beeindruckend: Fenster werden ausgetauscht, das Dach sanft erneuert und die Heizungsanlage auf den neuesten Stand gebracht. Eine Photovoltaikanlage wird installiert, und der Speiseraum wird erweitert. Das Ziel? Ein freundlicherer, hellerer und vor allem zugänglicherer Ort für alle Besucher. Architekten des renommierten Büros Ortmann & Möller aus Lastrup haben das Konzept entworfen, das die Raumwirkung und die optischen Verbindungen zwischen den Gemeinschaftsbereichen in den Vordergrund stellt. Die Vision ist klar: Das St. Antoniushaus soll weniger wie ein „Fuchsbau“ wirken und mehr wie ein einladender Ort der Begegnung.
Die Geschichte dieses Hauses ist lang und reich an Veränderungen. Ursprünglich 1895 als Knabenkonvikt gegründet, erlebte es zahlreiche Umwandlungen – von einem Lehrerseminar bis hin zu einem Exerzitienhaus. Über die Jahre hinweg war es immer ein Ort des Lernens und der Gemeinschaft. Die letzte große Veränderung fand 2014 statt, als das Haus unter neuer Leitung weiterentwickelt wurde. Es ist also nicht nur ein Gebäude, es ist ein lebendiger Teil der Geschichte Vechta.
Finanzierung und Unterstützung
Finanziert wird die umfangreiche Sanierung teilweise durch Zuschüsse aus Kirchensteuermitteln. Hier ist die Unterstützung durch den Pastoralrat und Kirchensteuerrat von großer Bedeutung. Das Bonifatiuswerk, das sich für die Förderung von katholischen Gemeinden in Regionen mit einem niedrigen Katholikenanteil einsetzt, bietet ebenfalls Unterstützung. Ziel ist es, Orte für Gemeinschaft im Glauben, Gebet und Begegnung zu schaffen. Diese Förderung spielt eine wesentliche Rolle, um die notwendigen Mittel für die Sanierung zu sichern und die Vision des St. Antoniushauses für die kommenden Generationen zu verwirklichen.
Die Umbauarbeiten, die im Sommer 2026 beginnen, werden das Erscheinungsbild des St. Antoniushauses nachhaltig verändern. Ein moderner Eingangsbereich, viel Licht und Glas – all das wird die Menschen anziehen, die nach einem Ort der Ruhe und des Austauschs suchen. Man darf gespannt sein auf die Entwicklung und die neuen Angebote, die hier entstehen werden. Vechta, mach dich bereit für das neue St. Antoniushaus! Es wird Zeit, dass die Türen weit geöffnet werden – für alle, die kommen und lernen, beten und sich begegnen wollen.
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