Am heutigen Tag, dem 24. Juni 2026, gibt es Grund zur Freude an der Universität Vechta. Dr. Niels Logemann, der Leiter des Kompetenzzentrums für regionale Lehrkräftefortbildung, feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst. Ein Vierteljahrhundert, in dem sich nicht nur seine Karriere, sondern auch das gesamte Bildungssystem grundlegend verändert hat. Wer hätte gedacht, dass eine solche Zeitspanne so viele Wendepunkte mit sich bringt?

Sein Weg begann 1997 an der Universität Oldenburg im Institut für Soziologie. Von dort führte ihn sein beruflicher Pfad an die Deutsche Sporthochschule Köln, wo er sich mit Freizeitwissenschaften auseinandersetzte. Doch die Rückkehr nach Oldenburg war nur ein kurzer Stopp, denn seit November 2007 ist er ein fester Bestandteil der Universität Vechta. Hier startete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für empirische Bildungsforschung und Fachdidaktik (ZeBiD). Und genau in diesem Kontext setzte er sich für eine engere Verzahnung von Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken ein – ein Ansatz, der in der heutigen Zeit mehr denn je von Bedeutung ist.

Wendepunkte und Herausforderungen

Im Mai 2012 kam es zu einem entscheidenden Wendepunkt: Niedersachsen übergab die staatliche Lehrkräftefortbildung an die lehrerbildenden Universitäten. Für Logemann war dies der Startschuss, das Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung ins Leben zu rufen. Sein Engagement ist nicht nur auf die Organisation von Fortbildungsprogrammen für Schulen in Vechta, Cloppenburg und Diepholz beschränkt, sondern reicht weit darüber hinaus. Er hat ein feines Gespür dafür, wie aktuelle Transformationsprozesse in Schulen – wie selbstorganisierte Lernprozesse – die Bildungslandschaft dynamisch verändern können.

Ein Thema, das ihm besonders am Herzen liegt, ist die Digitalisierung. Diese hat nicht nur die Art und Weise, wie wir unterrichten, revolutioniert, sondern auch die Fortbildung selbst. Vor der Corona-Pandemie waren Fortbildungen meist Präsenzangebote – nun haben digitale Formate Einzug gehalten, und Logemann hat diese Entwicklung als Katalysator aktiv mitgestaltet. Es ist irgendwie bemerkenswert, wie aus der Not eine Tugend gemacht wurde!

Ein Leben für die Bildung

Die Veränderungen in der Bildungslandschaft sind für Logemann mehr als nur berufliche Herausforderungen. Sie sind eine Leidenschaft. Besonders die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, flexibel zu sein und auf neue Lernkulturen zu reagieren. Das Kompetenzzentrum, das er aufgebaut hat, ist im Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZfLB) verankert und trägt dazu bei, dass Lehrkräfte in der Region mit den nötigen Werkzeugen ausgestattet werden, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden.

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In den letzten 25 Jahren hat Dr. Niels Logemann nicht nur seine eigene Laufbahn geprägt, sondern auch das Schicksal vieler Lehrkräfte und Schüler in der Region. Seine Erinnerungen an die Anfänge der digitalen Fortbildung sind genauso wertvoll wie die Kenntnisse, die er heute teilt. Es bleibt spannend, wie sich die nächsten Jahre entwickeln werden und welche neuen Herausforderungen noch auf uns zukommen. Eins ist sicher: Die Reise ist noch lange nicht zu Ende.

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