Heute ist der 18.05.2026 und ich sitze hier in Vechta, wo sich so einiges tut, besonders in der Welt der Arbeit. Ein Name, der in diesen Tagen oft fällt, ist Dr. Cornelia Schmedes. Mit über 20 Jahren Erfahrung in Pflege, Sozialarbeit, Bildung und Führung hat sie sich einen Namen gemacht. Vor rund drei Jahren hat sie die „Arbeitserleben GbR“ gegründet, ein Unternehmen, das Coaching, Supervision und Teamentwicklung anbietet. Ihre Mission ist klar: Menschen helfen, gesund und mit Sinn zu arbeiten, damit sie auch ein erfülltes Leben außerhalb ihres Berufs führen können. Das klingt doch nach einem Plan, oder?
Dr. Schmedes hat nicht nur eine beeindruckende Karriere hinter sich – als Krankenschwester, Sozialpädagogin und promovierte Philosophin hat sie in verschiedenen Institutionen wie dem Caritasverband und der Katholischen Akademie Stapelfeld gearbeitet. Sie bringt nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrung mit. Was sie besonders schätzt, ist die Bedeutung von guter Führung und Kommunikation in Teams. Ihre Überzeugung ist, dass dies der Schlüssel zur Vermeidung von Konflikten ist. Ein Punkt, der in der heutigen Arbeitswelt, besonders in Zeiten des Wandels, nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Der Wandel in der Arbeitswelt
Ein bemerkenswertes Phänomen ist, dass sich das Verständnis von Arbeit in den letzten Jahren stark verändert hat. Besonders die „Generation Z“ legt Wert auf Wertschätzung und ein positives Arbeitsumfeld. Diese Generation, die zwischen 1996 und 2010 geboren wurde, hat ganz andere Erwartungen an ihre Arbeitsplätze. Sie bevorzugt schnelle, visuelle Kommunikation und erwartet Klartext. Dr. Schmedes hat dieses Phänomen erkannt und thematisiert, wie wichtig es ist, die unterschiedlichen Maßstäbe zu berücksichtigen, die für Frauen in Führungspositionen gelten, im Vergleich zu Männern. Ihre eigenen Erfahrungen – sie kehrte nach der Geburt ihres ersten Kindes nach nur acht Wochen zurück in den Beruf – zeigen, wie komplex das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist.
Durch den Generationenmix in der Arbeitswelt, in dem Babyboomer in den Ruhestand gehen, während die Generation Z zahlenmäßig kleiner ist, wird generationenspezifische Kommunikation immer wichtiger. Jede Generation hat ihren eigenen Kommunikationsstil: Die Babyboomer (1946–1964) schätzen formelle, schriftliche Kommunikation, während Millennials (1980–1995) eine dialogorientierte, offene Kommunikation bevorzugen. Und die Generation X (1965–1979)? Die sucht den Austausch auf Augenhöhe. Es wird also deutlich, dass Unternehmen gefordert sind, Brücken zu bauen – und das funktioniert nur, wenn die jeweiligen Bedürfnisse der Generationen verstanden werden.
Die OM-Zukunftsmacherin 2026
Ein weiteres Highlight steht bevor: Am 4. Juni 2026 wird im OM-Medienhaus in Emstek der Award „OM-Zukunftsmacherin“ an eine Entscheiderin aus dem Oldenburger Münsterland verliehen. Diese Auszeichnung, die zum fünften Mal vergeben wird, hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Event entwickelt, das von einer Jury aus verschiedenen Fachleuten bewertet wird. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, die Leistungen von Frauen in Führungspositionen sichtbar zu machen und ihnen die Anerkennung zukommen zu lassen, die sie verdienen.
Die Rolle von Dr. Schmedes in diesem Kontext ist besonders spannend. Sie ist nicht nur eine Vorreiterin in der Förderung von gesunden Arbeitswelten, sondern auch ein Beispiel für die Herausforderungen und Möglichkeiten, die Frauen in Führungspositionen begegnen. Im Gespräch mit ihr merkt man schnell, dass sie mit Leidenschaft und Engagement an die Sache herangeht. Ihre Vision für die Zukunft der Arbeit, besonders in einer Zeit, in der sich die Bedürfnisse und Erwartungen der Arbeitnehmer drastisch verändern, ist inspirierend und vor allem notwendig.
Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Arbeitswelt weiterentwickeln wird. Eines ist jedoch sicher: Mit Menschen wie Dr. Cornelia Schmedes an der Spitze wird der Wandel nicht nur positiv, sondern auch nachhaltig sein. Ihre Ansätze zur Teamentwicklung und Kommunikation könnten das Potenzial haben, die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend zu verändern.