Am Wochenende hat die Polizei in Uelzen einige alkoholbedingte Verkehrssünden aufgedeckt, die sowohl für die Betroffenen als auch für die Öffentlichkeit alarmierend sind. Bei Kontrollen wurden gleich mehrere Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol erwischt. Dazu zählen zwei E-Scooter-Fahrer, ein Transporterfahrer und ein Fahrradfahrer. In allen Fällen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Man fragt sich unweigerlich: Wo bleibt die Vernunft?

Beginnen wir mit dem älteren E-Scooter-Fahrer, der am Freitagnachmittag in der Veerßer Straße kontrolliert wurde. Mit 57 Jahren könnte man annehmen, er hätte schon einiges an Lebenserfahrung gesammelt. Doch der Atemalkoholtest offenbarte einen Wert von 0,77 Promille. Ein weiterer Schock: Sein E-Scooter war ohne gültige Pflichtversicherung unterwegs. Die Beamten hatten keine andere Wahl, als ihm die Weiterfahrt zu untersagen und eine Blutprobe zu entnehmen. Ein Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren wurde eingeleitet. Wie schnell ist man doch in einer solchen Misere!

Ein weiterer Fall von Trunkenheit auf der Straße

Am Freitagabend, gegen 18:30 Uhr, wurde ein 54-jähriger Transporterfahrer kontrolliert. Der deutliche Alkoholgeruch ließ bereits Schlimmeres erahnen. Die Messung ergab 1,33 Promille, was für ihn eine recht ernste Lage bedeutete. Auch hier folgte die Blutentnahme und die Beschlagnahmung des Führerscheins. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eröffnet. Der Abend hätte anders verlaufen können, wenn er einfach die Finger vom Alkohol gelassen hätte.

Doch es kam noch dicker: In der Nacht zu Samstag, gegen 2:30 Uhr, fiel ein 37-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Ringstraße durch seine unsichere Fahrweise auf. Mit einem unglaublichen Wert von 1,82 Promille war er alles andere als fahrtauglich. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Unglaublich, wie oft man hört, dass gerade jüngere Fahrer im Rausch auf zwei Rädern unterwegs sind.

Ein dramatischer Sturz

Der krönende Abschluss dieser traurigen Geschichte kam am Samstagmorgen, als ein 37-jähriger Fahrradfahrer in einen Graben stürzte. Vorher hatte er sich anscheinend in einer Tankstelle mit alkoholischen Getränken versorgt. Mit einem Atemalkoholwert von 3,44 Promille war er in einem Zustand, der nicht nur ihn, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Als die Beamten eintrafen, leistete er Widerstand – eine ganz eigene Art, seine Unschuld zu beweisen. Hier wurden gleich mehrere Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Was für ein Wochenende für die Uelzener Polizei!

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Die rechtlichen Konsequenzen

Die Polizei macht deutlich, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss nicht nur teuer werden kann, sondern auch ernsthafte rechtliche Folgen hat. Die Promillegrenzen für E-Scooter sind die gleichen wie für Autofahrer. Bei 0,5 Promille drohen Geldstrafen, Punkte in Flensburg und sogar ein Fahrverbot. Ab 1,1 Promille ist man rechtlich gesehen absolut fahruntauglich. Die Konsequenzen sind nicht zu unterschätzen – Geldstrafen, Punkte und der Verlust der Fahrerlaubnis sind nur einige der möglichen Strafen. Wer denkt, seine Versicherung springt in solchen Fällen ein, könnte einen bösen Überraschung erleben.

Das Fahren unter Alkoholeinfluss gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer. Für Fahranfänger und junge Fahrer bis 21 Jahre gilt sogar ein absolutes Alkoholverbot. Wer die Promillegrenze übertritt, muss nicht nur mit hohen Bußgeldern rechnen, sondern kann auch für längere Zeit seinen Führerschein abgeben müssen. Ein kluger Kopf hätte hier sicher besser beraten.

In der Summe zeigt sich, dass diese Vorfälle in Uelzen ein klares Zeichen für die Notwendigkeit von mehr Aufklärung und Prävention darstellen. So kann man nur hoffen, dass die Betroffenen aus diesen Erfahrungen lernen – und dass solche Kontrollen auch künftig ganz oben auf der Agenda stehen.