Im Landkreis Osterholz tut sich einiges, wenn es um die Förderung von Sportvereinen geht! In den letzten Monaten wurden zahlreiche Zuschüsse für verschiedene Sportanlagen bewilligt. Dabei liegt der Fokus klar auf der sportlichen Nutzung der Einrichtungen. Küchen- oder Tresenbereiche – die sind außen vor, auch wenn sie für das gesellige Beisammensein wichtig sind. Wie immer, gibt es da ein paar spannende Details, die wir uns genauer anschauen sollten.

Sechs Vereine erhielten im ersten Halbjahr bereits über 52.000 Euro Unterstützung. Besonders bemerkenswert sind die Zuschüsse, die die verschiedenen Vereine angefragt haben. Der Schützenverein Oldendorf beispielsweise stellte einen Antrag über 30.750 Euro, doch letztlich erkannte der Landkreis nur 18.300 Euro an. Ein Zuschuss von 5.500 Euro wurde bewilligt. Der Schützenverein Wörpedorf erhielt eine ähnliche Behandlung: Beantragt wurden knapp 6.800 Euro, anerkannt wurden 4.900 Euro, und sie freuen sich über einen Zuschuss von 1.500 Euro. Ein bisschen knauserig, könnte man sagen, aber man muss die Kassenlage im Hinterkopf behalten.

Die Unterstützten Vereine im Detail

Der Sportverein Aschwarden steht vor der Herausforderung, einen neuen Warmlufterzeuger für 14.500 Euro zu beschaffen. Hier hat der Landkreis mit 4.350 Euro geholfen. Und dann ist da noch der SV Arminia Freißenbüttel, der 25.000 Euro für neue Ballfangzäune beantragt hat. Das Resultat: Ein Zuschuss von 7.450 Euro. So sieht’s aus! Aber es sind nicht nur die Schützenvereine, die auf Zuschüsse hoffen. Der TSV Wallhöfen plant die Sanierung seiner Flutlichtanlagen für fast 65.000 Euro und darf sich über 19.500 Euro Zuschuss freuen. Auch der FC Osterholz-Scharmbeck hat große Pläne: knapp 47.000 Euro für die Sanierung ihrer Flutlichtanlagen, und sie bekommen 14.000 Euro vom Landkreis.

Ein interessanter Aspekt kam von Klaus Sass, der Sammelbestellungen ins Spiel brachte, um Kosten zu senken. Die Amtsleiterin Britta Weidling äußerte jedoch Zweifel an der Umsetzbarkeit dieser Idee. Der neue Sportausschuss wird ab November über weitere Anträge entscheiden. Aber zuvor haben die alten Besetzungen letzte Amtshandlungen vollzogen, einschließlich Besichtigungen geförderter Sportstätten. Modernisierungen stehen auf der Tagesordnung: neue Decken, Böden und Flutlichtanlagen – alles, was das Sportlerherz begehrt!

Die großen Förderprogramme

Und das Ganze ist nicht nur ein lokales Phänomen. Auf Bundesebene gibt es seit 2016 das Programm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK). Dabei werden Städte, Gemeinden und Landkreise unterstützt, die Eigentümer von Sportstätten sind. Ziel ist es, den Sanierungsstau abzubauen – besonders bei Schwimmhallen und Sportstätten. Bis 2021 wurden bereits 904 Projekte mit rund 1,5 Milliarden Euro gefördert. Das ist eine Menge Holz! In den Jahren 2022 und 2023 wurden insgesamt rund 645 Millionen Euro bereitgestellt, um weitere 222 Projekte zu unterstützen.

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Ein wichtiger Aspekt dieser Förderungen ist der Fokus auf energetische Sanierungen. Die Einrichtungen sollen hohe energetische Anforderungen erfüllen und zur Senkung von Treibhausgas-Emissionen beitragen. Dabei sind Freibäder ausgenommen, da hier Maßnahmen zur klimaneutralen Wärmeversorgung und zur Steigerung erneuerbarer Energien gefördert werden. Das ist nicht nur gut für die Vereine, sondern auch für die Umwelt – und das sollte uns allen am Herzen liegen.

Was bleibt zu sagen? Der Landkreis Osterholz zeigt, dass er seine Sportvereine nicht vergisst und bereit ist, sie auf dem Weg zur Modernisierung zu unterstützen. Die Vorfreude auf die kommenden Entscheidungen des neuen Sportausschusses ist groß. Vielleicht gibt es ja bald noch mehr positive Nachrichten für die engagierten Sportlerinnen und Sportler!