In der Gemeinde Lilienthal, wo sich die Klosterstraße und das Stadskanaal kreuzen, brodelt es gewaltig: seit den 90er-Jahren wird der Traum eines neuen Marktplatzes gehegt. Doch wie es so oft im Leben ist, kommt nicht alles nach Plan. Die Gemeinde dachte, sie hätte ein Vorkaufsrecht auf das Grundstück, wo sich der Kik-Laden befindet, aber das war ein Trugschluss. Das Grundstück wurde verkauft, und die Möglichkeit, es zu erwerben, war für die Gemeinde nicht gegeben. Ein klassischer Fall von „hätte, hätte, Fahrradkette“.
Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, hat der Bauausschuss entschieden, den Bebauungsplan „Ortszentrum“ zu ändern. Ein kluger Schachzug, um der Gemeinde einen Zugriff auf das Grundstück zu ermöglichen. Die bisherigen Pläne hatten den Marktplatz nur in der Begründung erwähnt, nicht aber in den textlichen Festsetzungen oder Zeichnungen. Eine juristische Überprüfung stellte klar: Ohne die nötigen Festlegungen kann es kein Vorkaufsrecht geben. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte!
Der Weg zur Neugestaltung
Ein überarbeiteter Plan soll nun in einem verkürzten Verfahren umgesetzt werden. Der Bauausschuss geht davon aus, dass das bestehende Gebäude langfristig abgerissen wird, was Raum für eine frische Neugestaltung des Bereichs schaffen würde. Aber halt, der Erwerb des Grundstücks hängt stark von der finanziellen Situation der Gemeinde ab – eine kleine Hürde, die nicht zu vernachlässigen ist.
Im aktuellen Bebauungsplan sind vier Varianten zur Platzierung der Gebäude rund um den neuen Marktplatz skizziert. Der CDU-Ausschussvorsitzende Pascal Holz hat es durchgesetzt, dass diese Varianten im neuen Plan festgehalten werden. Das sorgt für Struktur und gibt potenziellen Investoren klare Vorgaben. Ein neuer Eigentümer müsste sich an die neuen Regeln halten, die eine Freihaltung der nördlichen Ecke für den Marktplatz vorsehen.
Ein Ort für die Gemeinschaft
Dorit Möllenkamp von den Grünen hat die Planung begrüßt. Sie sieht in dem neuen Marktplatz eine Chance, einen Ort mit Aufenthaltsqualität zu schaffen. Genau das, was die Gemeinde braucht! Der Ausschuss stimmte einstimmig dafür, die vier Varianten in die Planänderung aufzunehmen und die nächsten Planungsschritte einzuleiten. Das klingt alles so vielversprechend, dass man am liebsten sofort mit dem Bau beginnen würde.
Ein Blick auf die Geodaten zur Gemeinde Lilienthal zeigt, dass die Planung gut durchdacht ist. Die letzte Änderung des Geodatensatzes wurde am 07.01.2025 vorgenommen und ist konform mit den INSPIRE-Datenstandards. Für alle, die sich tiefergehend informieren möchten, ist Frau Stellmacher als Ansprechpartnerin in der Gemeinde bereit, Auskunft zu geben. Die Koordinaten des geplanten Gebiets sind klar definiert – so kann nichts schiefgehen!
Wenn man sich so umschaut, merkt man schnell, dass der neue Marktplatz nicht nur ein Ort der Geschäfte, sondern vor allem ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft werden könnte. Ein Platz, wo man sich trifft, quatscht, und die Nachbarn kennt. Das ist der Stoff, aus dem lebendige Gemeinden gemacht sind. Und vielleicht wird der Marktplatz bald zum Herzstück von Lilienthal. Wer weiß, was die Zukunft bringt?