Heute, am 3. Juni 2026, ist die Fußball-Kreisliga Osterholz in aller Munde, denn der FC Hansa Schwanewede hat seine Muskeln spielen lassen. Mit einem klaren 4:1-Sieg gegen die SG Platjenwerbe haben die Schwaneweder ihre Ambitionen eindrucksvoll untermauert. An diesem sonnigen Tag auf dem Platz war die Stimmung – wie immer – gemischt: Freude, Enttäuschung und der Geruch von frisch gemähtem Gras lagen in der Luft.

Die Partie nahm gleich zu Beginn Fahrt auf. Jonas Tomfohrde von der SG Platjenwerbe schockte die Gastgeber mit einem eleganten Lupfer in der 20. Minute. Ein Moment, der für einige aus dem Hansa-Lager sicher ein ziemlicher Schock war. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Daniel Gaese, der Mann des Spiels, glich nur drei Minuten später aus und schoss seine Saisontreffer Nummer 16 und 17. Mit einem solchen Spieler auf dem Feld wird es für die Gegner schnell eng!

Ein Spiel mit Wendepunkten

Die Gäste aus Platjenwerbe schafften es in der 38. Minute erneut, durch Janik Nöding in Führung zu gehen. Doch dann kam es zum unglücklichen Eigentor von Stefan Wurthmann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, das den Schwanewedern das 3:1 bescherte. Oje, da fragt man sich, was in den Köpfen der Spieler vorgeht, wenn sie solche Fehler machen…

Auf der anderen Seite des Spielfeldes war Gaese jedoch nicht zu bremsen. Direkt nach dem Seitenwechsel – zack, da war er wieder – erzielte er in der 46. Minute das 1:4. Da war der Drops gelutscht, und die Schwaneweder Fans feierten ihren Toptorjäger. „Klasse-Zocker“ – so beschrieb ihn Trainer Jan-Hendrik Bosse von der SG Platjenwerbe, der die Fähigkeiten von Gaese lobte, während er selbst mit den personellen Umständen seines Teams kämpfte.

Aufstellungen und Schiedsrichterentscheidungen

Für die SG Platjenwerbe standen folgende Spieler auf dem Feld: Schumacher; Look, Wilpert (82. Seebeck), Behrens, Wurthmann, Bürcün (46. Fehrmann), Bergmann (46. Mendl), Hering, Klug (46. Grebnev), Kölling, Tomfohrde (68. Zielinski). Auf der anderen Seite setzte der FC Hansa Schwanewede auf Gawlik; Gerden, Salman, Brandhorst, Lewandowski, Ziegenbein (64. Birke), J. Neumann (46. Müller), Jonas Nöding (46. Röge), Janik Nöding (46. M. Neumann), Gaese und Artiklar (68. Wehmeier). Schiedsrichter Henrik Hartmann aus Hambergen leitete das Spiel mit einer gewissen Strenge, die manchmal nötig ist, um die Gemüter zu beruhigen.

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Die Zuschauer, die sich auf die Ränge gedrängt hatten, spürten die Aufregung und das Adrenalin. Ein Spiel voller Emotionen, das in den nächsten Wochen sicherlich noch für Gesprächsstoff sorgen wird. In der Kreisliga ist jeder Punkt wichtig, und solche Spiele können über die gesamte Saison hinweg entscheiden, wer oben mitspielen kann und wer nicht.