In der ruhigen, beschaulichen Klosterkirche Fredelsloh kommt ab dem 30. Mai etwas ganz Besonderes auf uns zu. Arndt Wolkenhauer, ein leidenschaftlicher Astrofotograf, öffnet die Pforten seiner beeindruckenden Ausstellung mit dem Titel „Blick ins All“. Hierbei handelt es sich nicht um irgendeine Ausstellung – sie umfasst 22 atemberaubende Bilder, die bis zu 5 Meter breit und 2,5 Meter hoch sind! Wow! Wer könnte da nicht neugierig werden?
Die Leidenschaft von Wolkenhauer, der für jedes seiner Werke 30 bis 40 Stunden Belichtungszeit investiert, ist geradezu ansteckend. Und das ist noch nicht alles – die Nachbearbeitung am Computer nimmt ebenfalls viel Zeit in Anspruch. Er möchte uns die Schönheit und Weite des Universums näherbringen, und das gelingt ihm auf eindrucksvolle Weise. Der Kontakt zur Klosterkirche kam durch Bernd Henne, den allseits bekannten „Weihnachtsmann“ aus Fredelsloh, und Peter Büttner, einem früheren Pastor, zustande. Da kann man nur sagen: Glück gehabt!
Die Eröffnung – Ein Event der Extraklasse
Die Vernissage findet am Samstag, den 30. Mai, um 15 Uhr statt. Hier wird Professor Dr. Wolfgang Müller aus Göttingen die Einführung übernehmen. Er wird uns durch die Entstehung der Aufnahmen und die astronomischen Hintergründe führen – eine fachkundige Einführung, die sicherlich viele spannende Einblicke bietet. Für die musikalische Untermalung sorgt der talentierte Rolf Predotka mit seinem Hang, einer Art Handpan, die uns sanfte Klänge um die Ohren wehen wird. Wer weiß, vielleicht schwelgen wir beim Klang der Musik in den Weiten des Weltraums?
Aber das ist noch lange nicht alles! Wolkenhauer wird auch ein Teleskop vorführen, was die Besucher in die faszinierenden Tiefen des Nachthimmels entführt. Die Ausstellung ist bis zum 19. Juli geöffnet. Das gibt uns genug Zeit, um die verschiedenen Veranstaltungen wahrzunehmen.
Ein reichhaltiges Begleitprogramm
Am 20. Juni um 15 Uhr gibt es eine Führung und ein Gespräch mit Wolkenhauer. Am 21. Juni um 18 Uhr findet ein Konzert mit Tom Daun auf der spanischen Harfe statt – „Himmlische Klänge“ verspricht ein Ohrenschmaus zu werden! Und am 5. Juli um 11 Uhr können wir einen Gottesdienst mit Peter Büttner und Günter Stöfer erleben. Das wird sicher eine berührende Zusammenkunft. Später am selben Tag, um 18 Uhr, wird es ein Orgelkonzert mit Voxorgani geben. Und als krönenden Abschluss der Veranstaltung lädt uns Gert Anklam am 19. Juli um 18 Uhr zu „Sphärenklängen“ ein.
In der Kirche sind auch die Fredelsloher Hefte 48 erhältlich, die Bilder und Erläuterungen zur Ausstellung enthalten. Also, wer sich für Astronomie interessiert und die Faszination des Sternenhimmels erleben möchte, der sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen!
Ein Blick über den Tellerrand
Was Wolkenhauer hier macht, ist nicht nur Kunst. Es spiegelt ein größeres Interesse wider, das die Menschheit schon lange beschäftigt – die Eroberung des Weltraums und die künstlerische Auseinandersetzung damit. Die Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft ist ein spannendes Thema, das in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Vorträge und Tagungen über die „künstlerische Eroberung des Weltraums“ zeigen, dass es viele Wege gibt, die unendlichen Weiten des Alls darzustellen – sei es durch Fotografie, Malerei oder Musik. Wolkenhauers Ausstellung ist ein Teil dieses größeren Dialogs und lädt uns ein, darüber nachzudenken, was der Himmel für uns bedeutet.
Also, auf zur Klosterkirche Fredelsloh! Die Sterne warten schon auf uns! Es wird hoffentlich ein unvergessliches Erlebnis für alle, die sich nach den Geheimnissen des Universums sehnen.