Heute ist der 4.05.2026, und die Luft in Hildesheim knistert förmlich vor Energie. Hier, in der kleinen Stadt, hat Kevin Doets seinen ersten PDC-Titel gewonnen – und das beim 13. Players-Championship-Event. Ein Moment, der die dartbegeisterte Gemeinde in Aufregung versetzt. Im Finale setzte sich Doets mit 8:5 gegen Luke Woodhouse durch. Ein echter Krimi, der seine Höhen und Tiefen hatte!
Doets, der sich in den letzten Wochen in hervorragender Form präsentierte, zeigte gleich zu Beginn des Turniers, was er draufhatte. Mit einem eindrucksvollen 11-Darter eröffnete er das Finale, geriet jedoch schnell mit 2:4 in Rückstand. Das schien ihn nicht aus der Ruhe zu bringen. Stattdessen legte er fünf Legs in Folge hin und spielte mit Checkouts von 105 und 128 auf, was das Publikum in der Halle jubeln ließ. Am Ende beendete er die Partie mit einem Durchschnitt von 100,61 Punkten und konnte sich über ein Preisgeld von 15.000 Pfund freuen – ein schöner Lohn für seine Mühen!
Ein Turnier voller Überraschungen
Das Turnier war von zahlreichen Absagen geprägt. Neun Spieler aus den Top 16 fehlten, darunter prominente Namen wie Ryan Searle und Nathan Aspinall. Der einzige Premier-League-Starter, Michael van Gerwen, schied in der dritten Runde gegen Krzysztof Ratajski aus, was die Überraschungen nur noch verstärkte. Dirk van Duijvenbode sorgte mit einem 9-Darter in der ersten Runde gegen Madars Razma für Aufsehen und ließ die Zuschauer ausflippen.
Doets selbst hatte einen steinigen Weg bis ins Finale. In der ersten Runde besiegte er Mervyn King und Darryl Pilgrim, bevor er Kim Huybrechts mit 6:0 vom Tisch fegte. Im Achtelfinale nahm er Jermaine Wattimena mit 6:3 aus dem Rennen, und im Viertelfinale zeigte er mit einem Durchschnitt von über 107 gegen Rob Owen, was er kann. Schließlich besiegte er Maik Kuivenhoven im Halbfinale mit 7:1. Es war klar: Da war ein Spieler am Werk, der unbedingt den Titel wollte.
Der bittersüße Beigeschmack
Für Luke Woodhouse bleibt die vierte Finalniederlage ein schmerzhafter Rückschlag. Obwohl er starke Leistungen zeigte, unter anderem ein 6:0-Sieg über Cam Crabtree in der ersten Runde, bleibt ihm der Titel verwehrt. Er hat es bisher nicht geschafft, sich den Ranglistensieg zu sichern, während Doets jetzt auf dem dritten Platz in der Players Championship Rangliste steht – jedoch noch immer 35. in der PDC Order of Merit.
Die besten deutschen Spieler, Martin Schindler und Niko Springer, schafften es immerhin bis zur dritten Runde, mussten jedoch beide Niederlagen hinnehmen. Schindler verlor gegen Dave Chisnall und Springer unterlag Marvin van Velzen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die deutschen Spieler in den kommenden Events schlagen werden.
Insgesamt war dieses Turnier ein aufregendes Spektakel, das die Zuschauer in Hildesheim und vor den Bildschirmen fesselte. Die 2026 PDC Players Championship wird am Dienstag fortgesetzt, und die Fans dürfen sich auf weitere spannende Spiele freuen. Wer weiß, welche Überraschungen uns noch erwarten!