Frischer Wind im Grafschafter Museumsverein: Neue Gesichter und spannende Perspektiven
Gestern fand im Stadtmuseum Nordhorn die Mitgliederversammlung des Grafschafter Museumsvereins statt, und die Stimmung war, sagen wir mal, alles andere als langweilig. Der Vorstand wurde für die nächsten drei Jahre neu gewählt – und das mit frischem Wind! Hartmut Schrap, der neue Vorsitzende, hat ordentlich Eindruck hinterlassen und die Weichen für die Zukunft gestellt. Gerfried Olthuis, unser neuer stellvertretender Vorsitzender, wird sicherlich auch seinen Teil dazu beitragen, dass der Verein weiter wachsen kann.
Alle bisherigen Vorstandsmitglieder traten erneut zur Wahl an, teils in neuen Funktionen, und das spricht für die Kontinuität und den Zusammenhalt im Verein. Peter Ossenberg bleibt uns als Schatzmeister und Geschäftsführer des Stadtmuseums erhalten, während Stephanie Schinkwoski frisch im Vorstand ist und die Schriftführung übernimmt. Ingrid Otte und weitere Beisitzer wie Bernhard Bergmann und Jürgen Bonge wurden ebenfalls wiedergewählt – ein Zeichen für Vertrauen und Engagement. Neu dabei sind Ralf Arens, Rainer Tenfelde und Werner Westdörp, die frische Perspektiven mitbringen könnten.
Ein Jahr voller Erinnerungen und Ausblick
Der Rückblick von Hartmut Schrap war nicht nur eine Auflistung von Zahlen – er gedachte auch der Verstorbenen seit der letzten Mitgliederversammlung. Namen wie Savino Petrucci, Friedel Witte und Jutta Bonge wurden genannt. Letztere wurde posthum zur Ehrenvorsitzenden des Beirats ernannt, was die emotionale Tiefe des Moments unterstrich. Das ist nicht nur ein schöner Zug, sondern zeigt auch, wie wichtig der Verein den Menschen ist, die ihn geprägt haben.
Im Hinblick auf die Zukunft wurden spannende Pläne geschmiedet. Hartmut Schrap betonte das Potenzial der familiären Verwurzelung in der Grafschaft Bentheim, um neue Mitglieder, besonders die jüngeren, zu gewinnen. Und das ist wirklich wichtig, denn ohne frisches Blut wird es schwer, die kulturelle Landschaft lebendig zu halten. Außerdem soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verstärkt werden – da winken neue Möglichkeiten!
Erfolgreiches Jahr im Stadtmuseum
Die Museumsleiterin Nadine Ihle berichtete von einem überaus erfolgreichen Jahr 2025: knapp 10.000 Gäste und 117 Gruppenführungen! Das ist eine Zahl, die sich sehen lassen kann! Besonders erfreulich war der hohe Anteil an niederländischen Besuchern sowie Schulklassen und Gruppen aus dem Bildungsbereich. So wird das Stadtmuseum Nordhorn zu einem echten Anziehungspunkt – und das trotz aller Herausforderungen.
Ein weiteres spannendes Projekt steht im Raum: der Wiederaufbau eines historischen Pavillons der Familie Rawe im Stadtpark. Natürlich hängt alles von der Akquise von Fördermitteln ab, aber die Ideen sprudeln nur so! Kooperationen mit dem VVV Nordhorn und dem Tierpark Nordhorn sollen ebenfalls ausgebaut werden, um die Sichtbarkeit des Museumsvereins zu erhöhen.
Ein Blick über den Tellerrand
In einer Zeit, in der die Museumslandschaft vor vielen Herausforderungen steht, ist es wichtig, den Blick nach vorne zu richten. Die Jahrestagung 2026 in Münster mit dem Motto „Museen öffnen Vielfalt als Chance“ wird da sicherlich einige Denkanstöße liefern. Die digitale Veranstaltungsreihe „Weitergedacht: Museen öffnen! Vielfalt als Chance“ wird eine Plattform bieten, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Es wird spannend, wie sich diese Diskussionen auf die Museumsarbeit vor Ort auswirken werden.
Die Unterstützung der Museen bei der flexiblen Weiterentwicklung ihrer Strukturen ist entscheidend. Schließlich sollen nicht nur die Sammlungen, sondern auch die Zugänglichkeit für die Besucher modernisiert werden. Nachhaltigkeit im Museumsalltag wird immer wichtiger, und der Grafschafter Museumsverein zeigt sich bereit, diese Herausforderung anzunehmen.
Insgesamt steht der Grafschafter Museumsverein auf solidem Fundament und blickt mit Zuversicht in die Zukunft. Die Mischung aus Tradition und Innovation könnte genau das richtige Rezept sein, um das kulturelle Erbe der Grafschaft Bentheim lebendig zu halten!
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