In der beschaulichen Stadt Gifhorn sorgte eine Geschwindigkeitskontrolle vor einer Kindertagesstätte am vergangenen Freitag für Aufsehen. Man könnte fast sagen, die Autos hatten es eilig – und das merklich zu schnell! Innerhalb von anderthalb Stunden passierten sage und schreibe 150 Fahrzeuge die Messstelle. Die Bilanz? Fast jeder zweite Fahrer war zu schnell unterwegs. Das ist schon eine Hausnummer, oder?

Die Geschwindigkeitsbegrenzung in diesem Bereich beträgt 30 km/h, und dennoch fuhren 68 Fahrzeuge zu schnell. Das ist fast die Hälfte der kontrollierten Autofahrer! Die Polizei ließ die Verstöße nicht ungestraft. 40 Fahrer müssen ein Verwarngeld zahlen, und gegen 28 von ihnen wurden sogar Bußgeldverfahren eingeleitet, da sie mindestens 16 km/h zu schnell waren. Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung lag bei 35 km/h – ein Fahrer, der sich so über die Grenze hinweggesetzt hat, muss mit einem Bußgeld von mindestens 260 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Zwei Punkte in Flensburg gibt’s obendrauf! Das ist ein saftiges Stück Geld für ein wenig zu viel Gas.

Die Konsequenzen für die Verkehrssicherheit

Solche Maßnahmen sind nicht nur dazu da, um die Kasse zu füllen – sie dienen in erster Linie der Verkehrssicherheit, besonders vor Schulen und Kindergärten. Es zeigt sich, dass auch in Deutschland Bußgelder eine wichtige Rolle spielen, wenn es um die Einhaltung von Regeln geht. Dabei ist es nicht nur die Geschwindigkeitsüberschreitung, die ins Geld gehen kann. In zahlreichen Bundesländern muss man auch mit Bußgeldern rechnen, wenn man gegen die Schulpflicht verstößt. Das betrifft ganz besonders Schüler, die unentschuldigt fehlen – hier können bis zu 1.000 Euro fällig werden!

Seit März 2020 gibt es zudem eine Masern-Impfpflicht in Schulen und Kitas. Eltern, die gegen diese Impfpflicht verstoßen, müssen ebenfalls mit hohen Bußgeldern rechnen – bis zu 2.500 Euro sind möglich. Das zeigt, wie ernst es die Behörden mit dem Schutz der Kinder nehmen.

Neue Regelungen im Bußgeldkatalog

Die Änderungen im Bußgeldkatalog, die seit dem 9. November 2021 in Kraft sind, sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Für Geschwindigkeitsverstöße gibt es jetzt abgestufte Bußgelder, die je nach Überschreitung variieren. Innerorts liegt das Bußgeld für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 31 bis 40 km/h bei 260 Euro. Das könnte für viele Autofahrer eine unerwartete finanzielle Belastung darstellen. Und das ist nicht alles – auch für das unerlaubte Nutzen einer Rettungsgasse kann es schnell teuer werden. Hier sind Bußgelder von bis zu 320 Euro möglich, dazu noch ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Also, wer denkt, er könnte sich einfach davonstehlen, der irrt gewaltig!

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Insgesamt zeigt sich, wie wichtig es ist, sich an die Regeln zu halten – nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch für die der kleinen Verkehrsteilnehmer. In der friedlichen Umgebung Gifhorns sollte man gerade vor Kitas besonders aufmerksam sein. Denn nichts ist wichtiger, als die Sicherheit unserer Kinder!

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