In Gifhorn, wo die Natur noch unberührt scheint und das Wasser zum Träumen einlädt, lebt Laura Pfeufer, 36 Jahre alt und eine leidenschaftliche Anglerin. Wenn sie ihre Angelrute schwingt, spürt sie das Abenteuergefühl, das in der Luft liegt. Ob am Kanal, im See oder am Meer – für Laura ist das Angeln mehr als nur ein Hobby. Es ist ein Zusammenspiel aus Spannung, Geduld und der unberührten Schönheit der Natur, die sie mit jedem Wurf neu entdeckt.

Fast 10.000 Follower hat sie mittlerweile auf Instagram unter dem Namen fishingqueen.laura. Doch nicht nur die Zahl ihrer Follower wächst, auch ihre Fangliste ist beeindruckend. Ihr Lieblingsfang? Ein Zander, 82 cm lang – für sie der perfekte Speisefisch. Und dann gibt es da noch die Geschichte von einem 1,80 Meter langen Stör, den sie während ihrer Schwangerschaft gefangen hat. Ein Erlebnis, das sie nie vergessen wird und das sie mit einem Lächeln erzählt. In Zukunft möchte Laura das Hochseeangeln ausprobieren und sich auf die Jagd nach großen Welsen oder anderen „Flussmonstern“ begeben.

Tipps für angehende Angler

Ein Tipp von Laura für alle, die neu in der Welt des Angelns sind: Kauft nicht gleich die teuerste Profi-Ausrüstung! Anfangen kann man mit einfacheren Dingen, und es ist wichtig, sich beraten zu lassen. Geduld, Zeit am Wasser und der Spaß stehen weit über dem Wert des Equipments. Ihr ist die Bedeutung von korrektem Angeln und Tierschutz besonders wichtig. „Wir müssen verantwortungsvoll mit den Fischen und der Natur umgehen“, sagt sie. Ein Punkt, den viele Neueinsteiger oft vergessen.

Der Zander, den Laura so schätzt, gehört zu den beliebtesten Zielfischen in Deutschland und ist der größte Süßwasserfisch Europas. Er hat sich durch verschiedene Besatzmaßnahmen in den Gewässern Westeuropas verbreitet und ist vor allem im Rhein, der Weser, Elbe und Mosel anzutreffen. Wenn man an Zander denkt, denkt man auch an seine Vorliebe für trübe Gewässer und seine hervorragenden Sehfähigkeiten. Besonders in der Dämmerung und nachts ist er aktiv und jagt in Bodennähe, was das Angeln zu einer spannenden Herausforderung macht. Ein Zander zieht es vor, seine Beute einzusaugen – das macht das Angeln nicht gerade einfach!

Techniken und Ausrüstung

Für die Zanderjagd gibt es verschiedene Methoden, die sich bewährt haben: Jiggen, Vertikalangeln, Grundangeln und Schleppangeln sind nur einige davon. Besonders beliebt ist die Sbirolino Montage, die ursprünglich aus der Fliegenfischerei stammt. Der Vorteil? Der Köder schwebt über dem Grund und wird aktiv eingeholt – eine Technik, die auch für Laura spannend ist. Je nach Wasserbedingungen und Zanderaktivität kann man zwischen verschiedenen Sbirolino-Typen wählen. An kühlen Tagen sind schnell sinkende Modelle besonders effektiv, während langsam sinkende oder schwimmende Sbirolinos bei wärmeren Temperaturen vorteilhaft sind.

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Doch egal, welche Technik man wählt, die richtige Köderauswahl bleibt entscheidend. Zander haben spezielle Vorlieben und fressen vor allem schmale und längliche Fische wie Grundeln oder Rotaugen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Catch & Release – Zander sind empfindlich, und es ist wichtig, sie schnell wieder ins Wasser zu setzen, um Stress zu vermeiden.

Laura ist nicht nur eine Anglerin; sie ist eine Botschafterin für verantwortungsvolles Angeln und den Schutz unserer Gewässer. Es ist faszinierend, wie sie ihre Leidenschaft mit anderen teilt und dabei stets den Fokus auf den respektvollen Umgang mit der Natur legt. So wird das Angeln für sie und viele andere nicht nur zum Erlebnis, sondern auch zu einer Herzensangelegenheit.

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