Neuanfang am Schützenplatz: TSV Bassum setzt auf frischen Wind und neue Ziele
Heute ist der 3.07.2026 und in Diepholz wird es nach der durchwachsenen Saison des TSV Bassum Zeit für einen Neuanfang. Co-Trainer Dennis Dörgeloh hatte genug von der „Saison zum Vergessen“ – und das, obwohl die Rückrunde alles andere als rosig war. Mit nur 12 Punkten und dem abrutschen auf Platz neun kann man nicht gerade von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Verletzungen und Ausfälle, die wichtige Spieler wie Marco Baier, Ebrahim Jallow und Frederic Theek betrafen, machten die Sache nicht einfacher. „Es war einfach personell schwierig“, resümiert Dörgeloh, und man kann nur zustimmen.
Der Trainingsauftakt zur Sommervorbereitung fand am Schützenplatz statt, was für viele ein vertrauter Ort ist. Doch trotz der Sehnsucht nach Veränderung gab es kaum Neuerungen im Kader. Nur zwei Neuzugänge, Evgenj Plujnikov und Lars Hübner, konnten begrüßt werden, während Pascal Bugiel den Verein in Richtung TuS Sudweyhe verließ. Mit einem klaren Ziel vor Augen, dem Aufstieg in die Bezirksliga und dem Erreichen des oberen Tabellendrittels, stehen die Verantwortlichen vor einer Herausforderung. Der Zwei-Jahres-Plan für die Rückkehr in die Bezirksliga wurde aufgestellt, doch die Motivation im Training litt stark unter den personellen Problemen.
Ein neuer Trainer für frischen Wind
Ein Lichtblick in all dem Chaos ist Wilco Freund, der neue Trainer des TSV Bassum. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga stellte er sich am Dienstagabend der Mannschaft vor und brachte frischen Wind mit. „Spaß am Fußball ist wichtig“, sagt er und man merkt ihm die Begeisterung an. Freund hat den Ehrgeiz, jedes Spiel zu gewinnen, was möglicherweise direkt zum Wiederaufstieg führen könnte. „Der TSV Bassum gehört in die Bezirksliga“, hebt er hervor – und damit spricht er vielen aus der Seele.
Die familiäre Atmosphäre und der Zusammenhalt im Team sind Dinge, die Freund schätzt und die ihm wichtig sind. Der Großteil der Spieler hat für die kommende Saison zugesagt, was Hoffnung auf ein starkes Kollektiv gibt. Mika Bade, der mit acht Toren in 26 Spielen der Toptorschütze war, hat sich allerdings noch nicht entschieden, wohin sein Weg führen wird. Patrik Remmert, ein Leistungsträger, hatte zwar ein Angebot eines anderen Clubs, entschied sich jedoch, bei Bassum zu bleiben – ein gutes Zeichen für die Mannschaft.
Der Weg nach vorne
Die Herausforderungen sind groß, denn Jens Nubbemeyer wird im Sommer seine Fußballschuhe an den Nagel hängen – beruflich zieht es ihn nach Oldenburg. Das sind die kleinen Schicksalsschläge, die einen Verein hart treffen können. Dörgeloh glaubt jedoch, dass die Mannschaft trotz aller Widrigkeiten nicht in die Knie gehen wird. Die geplanten mannschaftstaktischen Verbesserungen und der neue Trainer könnten der Schlüssel zum Erfolg sein. Und wir alle wissen: Der Fußball ist unberechenbar. Wer weiß, vielleicht wird die kommende Saison ja die Wende bringen, die sich die Fans so sehnlichst wünschen.
Es bleibt spannend, was die neue Saison bringen wird. Wir halten die Daumen für den TSV Bassum und hoffen, dass sie bald wieder in die Erfolgsspur finden!
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