Am Donnerstag, dem 10. September 2026, findet in Nienburg ein ganz besonderer Fachtag statt: „Potentiale der Migrationsgesellschaft sichtbar machen“. Ab 10:00 Uhr wird das Hotel Weserschlößchen, gelegen in der Mühlenstraße 20, zum Schauplatz für lebendige Diskussionen und inspirierende Workshops. Organisiert vom Regionalverbund Diepholz/Nienburg der „Kooperative Migrationsarbeit Niedersachsen“ (KMN), zielt die Veranstaltung darauf ab, die Stärken und Möglichkeiten der Migrationsgesellschaft in den Vordergrund zu rücken und gemeinsam an einer positiven Zukunft zu arbeiten.

Der Tag beginnt mit einem Einführungsvortrag von Sarah Paßquali, die das Thema „Chancengerechtigkeit durch Perspektivwechsel“ aufgreifen wird. Ihre Worte könnten der Schlüssel sein, um festgefahrene Sichtweisen zu hinterfragen und den Blick für neue Ansätze zu öffnen. Im Anschluss erwarten die Teilnehmenden verschiedene Workshops, die sich mit Themen wie „Beratung mit Wirkung“ und „Wie macht Rassismus krank?“ beschäftigen. Golschan Ahmad Haschemi, Mahssa Behdjatpour und viele andere Referentinnen und Referenten werden ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen. Auch das digitale Storytelling wird thematisiert, was in unserer zunehmend digitalisierten Welt von großer Bedeutung ist!

Ein Raum für Vielfalt und Diskurs

Die Workshops sind nicht nur für Haupt- und Ehrenamtliche aus der sozialen und pädagogischen Arbeit gedacht, sondern auch für Vertreter*innen aus Verwaltungen und der Politik aus Diepholz und Nienburg – eine bunte Mischung, die für anregende Gespräche sorgt. Der Austausch von Ideen und Erfahrungen wird durch die Vielfalt der Teilnehmenden bereichert, was für alle Anwesenden eine Chance darstellt, voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Ein weiterer spannender Ansatz zum Thema Diskriminierung wird durch das Online-Lernangebot „Stories that Move“ geboten, das sich an Lehrende sowie Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren richtet. Hier wird eine sichere Lernumgebung geschaffen, um über Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antisemitismus und mehr zu diskutieren. Die Module fördern kritisches Denken zu Vielfalt und Diskriminierung und bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren und zu teilen. Anhand von Video-Interviews, in denen Betroffene von Ausgrenzung berichten, wird Empathie gefördert – ein Ansatz, der auch beim Fachtag eine Rolle spielen könnte.

Bildung und Teilhabe im Fokus

Die Veranstaltung ist nicht nur ein einmaliges Event, sondern ein Schritt in eine größere Richtung. In der aktuellen Zeit, in der Themen wie Diversität und Inklusion einen immer höheren Stellenwert einnehmen, ist der Austausch über solche Themen unerlässlich. Experten wie Christine Achenbach und Dr. Dennis Barasi, die sich intensiv mit Demokratiebildung in der Digitalität und rassismuskritischer Professionalisierung beschäftigen, zeigen, dass es an der Zeit ist, neue Wege in der Bildung zu gehen. Ihre Arbeit, zusammen mit vielen anderen Fachleuten, schafft eine Grundlage für eine inklusive Gesellschaft.

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Wer mehr über die Veranstaltung erfahren oder sich anmelden möchte, findet alle Informationen in der Ausschreibung. Auch Lehrkräfte können sich über eine Fachveranstaltung informieren, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das alles bietet die Möglichkeit, die eigene Sichtweise zu erweitern und aktiv an der Gestaltung einer Gesellschaft mitzuwirken, die Vielfalt wertschätzt.

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