Heute ist der 9.06.2026 und in Braunschweig war die Stimmung am letzten Heimspieltag der HGS einfach grandios. Vor 1.450 fröhlichen Fans, die den Abschied ihrer Mannschaft gebührend feierten, zeigte die HG Saarlouis, was sie kann. Cheftrainer Jörg Lützelberger war nach dem Spiel sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge. Trotz der Tatsache, dass das Spiel für beide Teams keine Bedeutung mehr hatte, ließen sich die Spieler das nicht anmerken. Ab der Mitte der ersten Halbzeit übernahm die HGS die Kontrolle und ließ sich nicht mehr aufhalten.

Das Spiel begann recht ausgeglichen, aber schon nach 16 Minuten führte die HGS mit 11:8, was MTV-Coach Volker Mudrow zu seiner ersten Auszeit zwang. Diese frühe Maßnahme konnte jedoch nicht verhindern, dass der Vorsprung bis zur Halbzeit auf 19:14 ausgebaut wurde. Nach der Pause blieb es anfangs spannend, doch die HGS setzte sich schließlich mit 27:22 (40. Minute) ab. Mudrow sah sich gezwungen, erneut eine Auszeit zu nehmen, doch das half nicht. Die Defensive der HGS hielt souverän dem Überzahlspiel des MTV stand.

Ein emotionaler Abschied

Für einige Spieler war dies das letzte Heimspiel in Saarlouis. Daniel Schlingmann, Gil Kunkel und Philipp Kockler verlassen die Mannschaft: Schlingmann und Kunkel ziehen nach Homburg, während Kockler zu den Handballfreunden Illtal zurückkehrt. Meti Durmishi wird sich auf seine berufliche Ausbildung konzentrieren. Und Wladi Kurotschkin, ja, der zieht sich vom Leistungssport zurück, bleibt aber der HGS verbunden. Ein Abschied, der nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Fans emotional war. Für Schlingmann war es besonders schön, sein 2. Tor zu erzielen, und Meti Durmishi krönte seinen Abschied mit einem Tor zum 32:24.

Der Schlusspunkt gehörte Wladi Kurotschkin, der einen Siebenmeter zum Endstand von 37:32 verwandelte. Die HGS ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und sorgte für eine unvergessliche Atmosphäre in der Halle. Die Zuschauer, die das letzte Heimspiel mit stehenden Ovationen feierten, werden diesen Tag sicher in Erinnerung behalten.

Ein Rückblick auf die Saison

Ein paar Wochen zuvor, beim Rückrundenstart, traf die HGS auf den Longericher SC Köln und konnte das Spiel mit 30:29 für sich entscheiden. Vor 420 Zuschauern, darunter viele treue HGS-Fans, zeigten die Torhüter, dass sie auch einen erheblichen Anteil am Sieg hatten. Schlingmann parierte 18 Bälle und sicherte die Pausenführung, während Finn Zecher und Michel Fiedler in den entscheidenden Momenten ebenfalls glänzten. Fiedler wehrte den letzten Siebenmeter von Lennart Nienhaus nach der Schlusssirene ab und wurde damit zum Matchwinner gefeiert.

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Die Saison war geprägt von spannenden Spielen und emotionalen Momenten. Die HGS hat sich tapfer geschlagen, und auch wenn die letzten Spiele keinen Einfluss auf die Tabelle mehr hatten, so bleibt die Erinnerung an die leidenschaftlichen Auftritte und die unerschütterliche Unterstützung der Fans. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, und die Spieler, die nun den Verein verlassen, hinterlassen ihre Spuren in der Geschichte der HGS. Möge die nächste Saison ebenso aufregend werden!