Heute, am 29. Mai 2026, zeigt sich das Wetter über Nordrhein-Westfalen (NRW) und Niedersachsen von seiner ungemütlichen Seite. Eine gewaltige Unwetterfront zieht über die Region und bringt nicht nur heftigen Regen, sondern auch orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 ausgegeben. Das bedeutet, dass man sich wirklich warm anziehen sollte – im übertragenen Sinne natürlich. Wer noch plant, heute das Haus zu verlassen, sollte vielleicht lieber einen gemütlichen Abend auf der Couch in Betracht ziehen.
In Münster hat die Feuerwehr bereits Vollalarm ausgelöst. Hunderte Einsätze sind nötig, um die Folgen der Unwetter zu bewältigen. Keller laufen voll, und zahlreiche Bäume haben den Sturm nicht überstanden. Ein Open-Air-Konzert in der Nähe des Halle Münsterland musste abgebrochen werden – das ist zwar ärgerlich für die Konzertbesucher, aber in Anbetracht der Umstände wahrscheinlich die weisere Entscheidung. Die Bahnreisenden haben ebenfalls kein Glück: Mehrere Fernzüge der Deutschen Bahn stehen an Bahnhöfen und warten auf das Wetter, das sich anscheinend nicht entscheiden kann, ob es nun Väterchen Frost oder ein lauer Sommerabend sein möchte.
Vorwarnungen und Akutwarnungen
Die Unwetterzentrale informiert über die aktuelle Lage und weist darauf hin, dass es zwei Arten von Warnungen gibt: Vorwarnungen und Akutwarnungen. Letztere bestätigen das Eintreffen der Naturgefahr, während Vorwarnungen bis zu 48 Stunden im Voraus ausgegeben werden. Momentan sind wir in der Phase der Akutwarnungen. Diese besagen, dass sich die Unwetterfront tatsächlich auf uns zubewegt. Wer also noch draußen unterwegs ist, sollte sich auf alles gefasst machen – vom Starkregen bis hin zu Hagel, der bis zu 4 cm groß werden kann. Das klingt fast wie aus einem Katastrophenfilm!
Der DWD hat für NRW mit Starkregen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter gewarnt. Man mag sich gar nicht vorstellen, was das für die Straßen und die Infrastruktur bedeutet. Am Freitag bewegten sich die Temperaturen zwischen 27 und 31 Grad, doch die Gewitter bringen eine merkliche Abkühlung. Schon bald fallen die Höchsttemperaturen auf 24 bis 28 Grad. Und während es in NRW und Niedersachsen turbulent zugeht, sieht es in Hessen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt nicht viel besser aus. Gewitter sind auch hier zu erwarten, besonders am Samstag. In Nordbayern wird am Samstag ebenfalls mit Gewitter gerechnet, während in Südbayern bis zur zweiten Tageshälfte noch ruhiges Wetter herrschen könnte.
Der Ausblick auf die nächsten Tage
Mit dem Wetter ist es wie mit einer Wundertüte – man weiß nie, was herauskommt. Am Sonntag sind Gewitter in der Mitte und im Süden Deutschlands wahrscheinlicher als am Samstag, und Starkregen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit sind nicht ausgeschlossen. Die Nacht zum Montag bringt dann eine weitere Wetterwende, und da kann es in den östlichen Mittelgebirgen und zu den Alpen ordentlich zur Sache gehen. Die Unwettergefahr bleibt also auch in den kommenden Tagen ein ständiger Begleiter.
In Baden-Württemberg bleiben die Temperaturen trotz des angekündigten schlechten Wetters hoch – hier sind Höchstwerte zwischen 29 und 34 Grad möglich. Auch in Rheinland-Pfalz und Saarland sind Temperaturen bis 31 Grad zu erwarten, während die Gewitter nur darauf warten, die Party zu crashen. Wer also noch draußen feiern wollte, sollte sich besser einen Platz im Trockenen suchen.
So oder so – es bleibt spannend, und wir werden die Entwicklungen weiterhin im Blick behalten. Ob es nun ein gemütliches Wetter für einen Filmabend auf der Couch wird oder ein aufregendes Abenteuer unter den Gewittern, bleibt abzuwarten. Die nächste Aktualisierung zu den Wetterprognosen gibt es spätestens am Samstag, dem 30. Mai, um 5:00 Uhr. Bis dahin: Bleiben Sie trocken!