Heute ist der 17.06.2026, und in der KGS Rastede ist die Aufregung spürbar. Schüler der Schule haben die Möglichkeit erhalten, mit sage und schreibe 17.000 Euro zu wirtschaften. Ja, ihr habt richtig gehört! Dieses Geld steht ihnen zur freien Verfügung für diverse Anschaffungen. Das Projekt trägt den klangvollen Namen „SchülerInnen-Haushalt“ und gibt den Schülern die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie sie das Budget nutzen wollen.

Die Präsentation dieser aufregenden Anschaffungen fand kürzlich im Foyer der Schule statt. Dabei wurde mit viel Enthusiasmus ein neuer Snack-Automat eingeweiht, der den Kiosk ersetzen soll, der seit dem Ruhestand des Hausmeisters im Jahr 2020 nicht mehr existiert. Es war höchste Zeit für eine Lösung, und die Schüler haben sie gefunden! Ein weiterer, frischer Wind weht durch die Schule, denn 10.000 Euro wurden bereits 2024 von Schul- und Verwaltungsausschuss bereitgestellt, doch die Umsetzung verzögerte sich um ein Jahr. Aber jetzt ist es endlich so weit!

Ein kreatives Mitspracherecht

Die Schülervertretung (SV) hat die Umsetzung dieses spannenden Projekts organisiert. Jeder Schüler durfte seine Ideen einbringen, wobei es jedoch mindestens fünf Unterstützer benötigte, um ins Rennen zu kommen. Das Resultat? Etwa 160 Vorschläge, die sich um die Gestaltung des Schullebens drehten! Bei der finalen Abstimmung haben rund 1400 Schüler, was etwa zwei Drittel der Schülerschaft entspricht, mitgemacht. So viel Engagement ist einfach bemerkenswert!

Die Liste der Anschaffungen ist beeindruckend: Neben dem Snack-Automaten gibt es auch einen Kaffeeautomaten für den Oberstufenstandort und gleich vier überdachte Rhönrad-Sitzgruppen, die auf dem Schulgelände platziert werden. Bürgermeister Lars Krause hat der Firma Hoklartherm für den gewährten Preisnachlass gedankt – ohne diesen wäre die Anschaffung der Sitzgruppen wohl nur ein schöner Traum geblieben.

Ein Blick in die Zukunft

Die Umsetzung des Schüler-Haushalts soll in Zukunft durch eine Arbeitsgemeinschaft fortgeführt werden. Das klingt nicht nur nach einer tollen Möglichkeit, die Schüler aktiv ins Schulleben einzubeziehen, sondern könnte auch dazu führen, dass sie für ihre Entscheidungen Verantwortung übernehmen. Und das ist ja schließlich das, was wir wollen – junge Menschen, die nicht nur konsumieren, sondern auch gestalten!

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Mit einem solchen Projekt wird deutlich, dass Schulen mehr sein können als nur Orte des Lernens. Hier wird kreativ gedacht, hier wird gemeinsam entschieden, und vor allem werden die Schüler in ihren Bedürfnissen ernst genommen. Das ist nicht nur ein Gewinn für die KGS Rastede, sondern auch ein wunderbares Beispiel für andere Schulen, wie man Schülerbeteiligung lebendig umsetzen kann. Man darf gespannt sein, was die Zukunft noch bringt!

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