Heute ist der 20.05.2026 und in Wiesbaden brodelt es in der Volleyballszene! Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. (VCW) hat einen frischen Wind in die Vereinsstrukturen gebracht. Joshka Wawra heißt der neue Haupttrainer, und er bringt nicht nur eine Menge Erfahrung, sondern auch ein modernes Trainingsverständnis mit. Zuvor war er eine prägende Figur beim Volleyball-Club Offenburg 1985 e.V., wo er als hauptamtlicher Jugendleiter im weiblichen Nachwuchsbereich tätig war und das Team erfolgreich von der Regionalliga in die 2. Bundesliga führte. Wawras Schwerpunkte? Na klar, die Verbindung von Nachwuchsförderung und leistungsorientiertem Volleyball. Das klingt nach einer spannenden Zeit für den VCW!
Besonders Sportlicher Leiter Bene Frank hebt Wawras innovative Ansätze hervor und betont, wie wichtig die Verzahnung von Nachwuchs- und Leistungsbereich ist. Es ist kein Geheimnis, dass die junge Generation von Volleyballerinnen mehr braucht als nur technische Fähigkeiten. Der VCW plant deshalb, Module aus dem Programm „Home for Female Professionals“ in die Nachwuchsausbildung zu integrieren. Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und mentale Stärke sollen künftig eine große Rolle spielen. Wawra selbst sieht den Wechsel zum VCW als große Chance und möchte Spielfreude, Teamgeist und Leistungsmentalität bei jungen Spielerinnen fördern – Eigenschaften, die im Volleyball unerlässlich sind!
Ein Neuanfang im Kader
Doch nicht nur auf der Trainerbank tut sich etwas – auch im Kader hat der VCW grundlegende Veränderungen vorgenommen. Von der letzten Saison ist nur Libera Rene Sain geblieben. Ein echter Umbruch, der mit ambitionierten Zielen einhergeht. „Play. Grow. Lead.“ – das ist der Markenclaim, der die Philosophie des Vereins prägt. Um finanzielle Schwierigkeiten zu überwinden und in der Liga konkurrenzfähig zu bleiben, hat der VCW eine langfristige Strategie namens „VCW@2030“ entwickelt. Das Ziel? Ein „Home for female Professionals“ werden, was auch bedeutet, dass neue Talente gefördert und bestehende Strukturen ausgebaut werden müssen.
Die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. In der Saison 2023/24 musste der Klub sogar einen nachträglichen Punktabzug hinnehmen, ein herber Schlag. Zudem gab es einige Schlüsselspielerinnen, die den Verein verließen, um die Lizenz zu sichern. Doch der neue Sportdirektor Benedikt Frank hat klare Vorstellungen: nationale Endspiele und die Qualifikation für die Champions League bis 2030! Das klingt nach einer ordentlichen Herausforderung, aber Frank hat auch das nötige Selbstbewusstsein, um diese Ziele zu erreichen.
Ein Team mit frischem Elan
Das neu formierte Team hat bereits positive Testspiele absolviert und geht mit viel Elan in die neue Saison. Am 11. Oktober steht das erste Pflichtspiel gegen die Ladies in Black aus Aachen an. Die Saisonzielsetzung? Obere Tabellenhälfte und ein klarer Play-off-Einzug! Nach dem letzten Platz sechs und dem Ausscheiden in der ersten Playoff-Runde gegen Dresden ist das mehr als verständlich.
Joachim Raczek, der 1. Vorsitzende des VCW, bringt es auf den Punkt: Wawras fachliche Kompetenz und Leidenschaft sind eine echte Bereicherung. Der VCW hat sich auf den Weg gemacht, ein modernes Ausbildungszentrum für weibliche Talente im Volleyball zu werden. Mit dem Ausbau interner Strukturen und der Integration neuer Ansätze könnte die Zukunft tatsächlich vielversprechend sein. Nun heißt es, die gesteckten Ziele in die Tat umzusetzen und gemeinsam mit Trainer, Spielern und dem gesamten Team für einen Volleyballsommer zu sorgen, der in Erinnerung bleibt.